Dauerhaltung? Möglich und/oder gewünscht?

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Dauerhaltung? Möglich und/oder gewünscht?

Beitragvon SirHermann » 11. Jun 2014 09:46

Als Kind oder auch als erwachsener Mensch denkt man sich doch immer mal wieder "Hach, Hund müsste man sein, bzw. Katze müsste man sein..."

- Den ganzen Tag nicht arbeiten
- So viel faulenzen wie man will
- Fressen und Leckerlis bekommen, wenn man brav war oder auch einfach nur so
- Sich um keine Behördengänge, Ämter, Wirtschaft, Politik kümmern (das schreckt am meisten am Mensch sein ab)
- sich keine Gedanken über die Menschheit machen
- und vor allem auch: gekrault und beschmusst werden

Leider ist es oft nur ein kurzer Tagtraum, oder ein kleiner Wunsch am Rande. Denn es gibt so vieles für uns Menschen, was Tiere gar nicht brauchen - ABER auch sich gar keine Gedanken erst darüber machen:

- Kein Kontakt zu Freunden, Bekannten, Familie
- Kein Schreiben am Computer, Foren, Internet
- Keine freie Entscheidungen zu haben, wo man nun Lust drauf hat, wo man hin will, wenn man raus will
- Kein Kino, keine Filme, kein TV gucken
- Keine Infos und Nachrichten beachten
- Nicht das Essen zu kochen, worauf man gerade Lust hat
- Kein Sport, Rennen, Schwimmen, Billard, Freizeitparks etc (was als 4-Füßler nicht wirklich möglich ist)
- Nicht selber Duschen, Kein Schwimmbad, keine Sauna etc.
- endlose weitere Sachen die wir als Mensch teilweise im Alltag bewältigen müssen, können, wollen - die schon so selbstverständlich sind, dass man nicht einmal mehr dran denkt.

24/7/365 ist auch gesundheitlich problematisch, da unser Körper auf das Aufgerichtetsein eingerichtet ist (Rücken-, Hand-, Knie- und Gelenkschmerzen).

Daneben muss der Owner beachten, dass es dem/der Doggie nicht langweilig wird. Wie bei echten Hunden, will der/die Doggie geistig gefordert werden, soll das Dogplay länger dauern.

In diesem Sinne ist es eine wunderbare Abwechslung, mal aus dem Alltag raus zu kommen, wenn man "Dogplay" über einige Stunden oder Wochenende, oder mal mehr mal weniger ausführt.

Als kompletten Lebensinhalt kann man es letztendlich nur beschränkt sehen, dazu sind die meisten Owner nicht wirklich willens und in der Lage. Ein Glücksfall ist es, hat der/die Doggie einen Owner/Halter/Führer/Trainer gefunden, der einen Kompromiss findet, wo trotz des Daseins als sein Doggie sein/ihr Kontakt zu Freunden und Familie nicht verloren geht - er ihn sogar fördert. Wo Sport und vieles andere neben dem Dogplay möglich bleibt GEMEINSAM mit dem Herrn - er also nicht nur auf einzelne Sessions fixiert ist, zu SEINEM Spaß, sondern eine Beziehung in Herr/Doggie-Machtgefälle möglich ist.

Macht man z.B. 2-3 Wochen lang (während eines Urlaubs) 24/7 kann das ganz schön sein, aber eben auch das Gegenteil. Je nachdem wie das Zusammenspiel Owner/Doggie klappt und wie kreativ der Owner ist.

Im Endeffekt ist so eine Auszeit vom Menschsein ganz sicher herrlich. Wie lange sie dauern kann hängt von beiden Beteiligten ab!

- In wie weit übernimmt der Owner dauerhaft die Verpflichtungen für den/die Doggie gegenüber Ämtern/Banken/Versicherungen und ist kreativ genug, Doggie zu beschäftigen.
- Inwieweit ist Doggie bereit, dem Owner zu folgen. Wo liegt seine/ihre Grenze?
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