Der Mensch hinter der Rolle

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Der Mensch hinter der Rolle

Beitragvon SirHermann » 17. Feb 2014 21:24

Durchforstet man Kontaktanzeigen, werden immer Doms, Subs, Owner, Doggys gesucht. Dabei sollten wir aber nie vergessen, was wir zuerst einmal sind: Menschen, einschließlich aller Stärken und Schwächen. Dann kommen dazu noch einige absonderliche Gewohnheiten *lächel*

Davon ausgehend sollten wir unsere Begegnungen auch im Dogplay sehen. Wir begegnen uns als Menschen, die im Idealfall im Anderen das Tier oder den Owner sehen. Mit Logik hat das alles nichts zu tun. Aber sehr viel mit Gefühl!

Unsere Gefühle und das daraus resultierende Handeln sind durchaus widersprüchlich zu dem, was wir von uns halten oder vom Gegenüber wollen. Selbst in dem kurzen Augenblick, indem sich ein tiefes Gefühl und Bedürfnis Bahn bricht.

Es ist schon eine hohe Kunst, zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt eine ganz bestimmte Rolle einzunehmen! Eine Rolle, die tief in unsere Seele eindringt.

Sehr sympathisch sind mir die Leute, die das gar nicht so rationell definieren können. Wer ein Doggy erzieht, erzieht damit auch sich selbst! Der Owner gibt den Rahmen vor, in dem es stattfindet und darf ihn nach eigenem Verständnis ja auch selbst nicht übertreten, will er das Spiel nicht gefährden.

Gut, wenn bereits der Weg das Ziel ist! Wer z.B. als Owner darin aufgeht hat es leichter als derjenige, der zuerst das Spiel braucht, um dann in der direkten Aktion die Erfüllung zu finden.

Je mehr wir uns versteifen, desto schwieriger wird die Realisierung, denn unsere Vernunft stellt uns regelmäßig ein Bein. Das Spiel wird uns aber ebenfalls schwieriger gemacht, je bekannter und gefühlsmäßig näher uns das Gegenüber kommt. Aber sollten wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen? Ich denke NEIN! Denn wir spielen nicht mit Spielzeugen, sondern mit Menschen. Mit Menschen, die uns lieb und teuer sind!

Da ist dann das Spiel so angenehm, dass der Alltag vergessen werden kann, wenn der Respekt voreinander groß ist. Wir sind alle weit davon entfernt, perfekt zu sein! Schauen wir also nicht angestrengt gerade aus, unsere Mitmenschen sollen ja etwas vom Augenzwinkern mitbekommen, daß so vieles im Leben erleichtert!

Mit diesem Blick suchen und Du wirst mit Sicherheit finden! Schaue nicht auf die maximale Übereinstimmung, sondern immer wie die Person als Mensch rüberkommt. Der Text und das Bild können nur ein erster vager Anhaltspunkt, niemals aber entscheidend sein! Bitte bedenke das beim Lesen der Beiträge in Foren und der Kontaktanzeigen. Die persönliche Begegnung und das füreinander Öffnen sind durch nichts zu ersetzen. Auch nicht durch sogenannte "Menschenkenntnis". Die führt oft auf's Glatteis!

Ein Owner braucht ein hörendes Herz: Er muss offen sein für die Gedanken und Gefühle, für die Freunden und Ängste seines/r Doggy!! Letztendlich sollte man sich mit dem Spiel-Partner mehr oder weniger darüber abstimmen, wie man es gerne hätte, und nicht seine Vorstellungen als Owner (mit Scheuklappen) durchdrücken! Auch wenn man sich das Recht des letzten Wortes nehmen sollte, immer muss man ein offenes Ohr haben, offen den Argumenten des Spielpartners gegenüber sein!
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Re: Der Mensch hinter der Rolle

Beitragvon SirHermann » 27. Feb 2014 20:30

human Dogplay / Puppyplay

DOGPLAY / PUPPYPLAY setzt den "Besitzer" und die "Hündin/Welpen" auf unterschiedliche Level.

Ihre Rolle ist es wie ein Familienhund behandelt zu werden. Sie wird zum Tier, macht sich abhängig vom "Besitzer", erhält von ihm Nahrung, Zuwendung, Sicherheit. Dafür ist sie treu, gehorsam, gerne verspielt.
Die "Hündin/Welpe" lebt in Nackthaltung, unter Schweigegebot und nimmt so ihre Rolle als Tier im Spiel an. Genau wie ein Tier kommuniziert sie mit dem "Besitzer" über Gestik und Mimik, während er kurze Kommandos einübt und gerne und oft lobt. Sie gibt Verantwortung ab, was tiefes Vertrauen erfordert.

Es werden typische Elemente der Hundehaltung und -erziehung nachgespielt (Apportieren, an der Leine gehen, Nahrung aus dem Napf aufnehmen).

Allein durch das sinnliche, animalische Verhalten verleiht man der Devotion mehr Ausdruck. Es eine schöne Art der Unterwerfung, die unglaublich geil macht. Die Rollenverteilung wird klar herausgestellt.
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