Der TPE-Vertrag

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Der TPE-Vertrag

Beitragvon SirHermann » 15. Dez 2015 12:01

Wenn zwei Menschen eine TPE-Beziehung einzugehen bereit sind, ist der erste Schritt Verhandlungen zu führen. Dies ist eine Zeit, in der kein Machtgefälle besteht. Die Parameter der Beziehung werden diskutiert. Über wieviel Macht wird der dominante Part verfügen? Welche Tätigkeiten üben beide zueinander aus? Was werden die Sicherheitswörter sein? Welcher Zeitraum wird für die Beziehung vereinbart?

Oft wird nach den Verhandlungen ein Vertrag ausgearbeitet, in dem alle diskutierten Parameter aufgeführt sind. Auf diese Weise kann es keine Missverständnisse geben. WICHTIG: Dieser Vertrag ist rechtlich ungültig, kann also vor keinem Richter eingeklagt werden! Er ist nur eine Niederschrift der Vereinbarungen, an den sich beide Vertragspartner moralisch gebunden fühlen sollen, um dem Anderen eine gewisse Sicherheit zu bieten – eine Vertrauensbasis.

Ein solcher Mustervertrag sähe so aus:
(WICHTIG: Er soll nur als Orientierungshilfe dienen und die Diskussion vor Eintritt in eine TPE-Beziehung erleichtern! Wie der Vertrag letztlich ausgestaltet ist, ist Sache der BEIDEN!)

TPE – VERTRAG


Dieser Vertrag ist als sichere und verbindliche Vereinbarung gedacht, die konkret die Beziehung und das Miteinander zwischen zwei Personen behandelt, die im Folgenden als Pet und Herr/in bezeichnet werden, unabhängig vom Sex und der Geschlechtsidentität. Diese Vereinbarung orientiert sich an der Legalität und ist verbindlich für beide Vertragsparteien. Der Vertrag kann nur freiwillig eingegangen werden. Dann aber kann er nicht mehr gelöst werden, außer unter den hier festgelegten Bedingungen. Dabei handelt es sich um Vorsichtsmaßnahmen, um die Vertragsparteien bestmöglich zu schützen.

1.0 Pet
1.1 Die Rolle
Das Pet verpflichtet sich, sich dem Herrn in jeder Hinsicht zu unterwerfen. Es gibt weder örtliche, noch zeitliche oder situationsbedingte Einschränkungen der Unterwerfung. Das Pet darf willentlich nichts ablehnen, was der Herr bestimmt, ohne eine Strafe zu riskieren, außer in den Fällen, in denen es ein Vetorecht besitzt. Das Pet stimmt zu, dass er/sie – einmal unterschrieben – seinen Körper an den Herrn übereignet, den dieser innerhalb der hier festgelegten Richtlinien verwendet. Alle Besitztümer des Pet gehen in den Besitz des Herrn über, einschließlich aller Vermögens-, Finanz- und materiellen Güter, so wie es beide Parteien separat vereinbaren. Diese Vereinbarung – zwingend in Schriftform und von beiden Vertragsparteien unterschrieben – gilt als Bestandteil dieses Vertrages. Das Pet verpflichtet sich, dem Herrn in Aussehen, Worten und Taten nach besten Kräften zu gefallen. Das Pet stimmt zu, dass er/sie ausschließlich dem Herrn dient.
1.2 Vetorecht des Pet
Das Pet behält ein Vetorecht gegenüber jeder Anweisung des Herrn, die gegen folgende Regeln verstößt:
1.2.1 Wenn die Anweisung gegen geltende Gesetze verstößt und damit Geldbußen, Festnahme oder Verfolgung des Pet nach sich ziehen würde.
1.2.2 Wenn die Anweisung dem sozialen Leben des Pet schaden würde, z.B. durch Verlust des Arbeitsplatzes oder Stress in der Familie des Pet durch unreflektierte Ausführung der Anweisung.
1.2.3 Wenn die Anweisung der Gesundheit des Pet Schaden zufügen würde.
1.2.4 Wenn die Anweisung zu psychischen Schäden und Traumata führen würde, wie z.B. eine Vergewaltigungsszene bei Pets, die früher einmal eine Vergewaltigung erlitten haben.

2.0 Die Rolle des Herrn
Der Herr übernimmt die Verantwortung für Körper und weltliche Besitztümer des Pet, um damit zu tun, was beide im Vorhinein verabredet und diesem Vertrag beigefügt haben. Der Herr verpflichtet sich, für die Sicherheit und das Wohlbefinden des Pet Sorge zu tragen, solange das Pet sich in seinem Besitz befindet. Der Herr übernimmt ebenso die Verpflichtung, das Pet gemäß der vorher festgelegten Vereinbarungen zu behandeln im Training, bei Bestrafung, bei liebevoller Zuwendung und bei der Verwendung nach eigenem Ermessen.

3.0 Bestrafung
Das Pet erklärt sich bereit, jede Bestrafung zu akzeptieren, die der Herr für notwendig hält, ob verdient oder nicht, wenn dabei sein Vetorecht beachtet wird.
3.1 Regeln für die Bestrafung
Die Bestrafung des Pet unterliegt Regeln, um das Pet vor einem vorsätzlichen Missbrauch oder dauerhafter Körperverletzung zu schützen. Strafe darf nicht zu dauerhafter Körperverletzung oder folgenden Formen des Missbrauchs führen:
3.1.1 Die Bestrafung muss sofort gestoppt werden, wenn das Pet zu bluten beginnt.
3.1.2 …, wenn das Pet zu brennen beginnt.
3.1.3 …, wenn das Pet bewusstlos wird (Kreislaufversagen).
3.1.4 …, wenn es zu inneren Blutungen kommt.
3.1.5 Verboten ist ebenso der Entzug von Nahrung, Wasser und Sonnenlicht über längere Zeit.

4.0 Dauerhafte Körperverletzung
Ab dem Moment, indem der Körper des Pet Besitz des Herrn wird, hat dieser die Verantwortung den Körper vor dauerhafter Verletzung zu schützen. Sollte das Pet infolge einer Bestrafung oder andere damit zusammenhängende Aktivitäten eine dauerhafte Körperverletzung erleiden, sei es durch Vorsatz oder Unfall, ist dies ein Grund zur sofortigen Beendigung des Vertrages, wenn das Pet dies wünscht. Außerdem ist der Herr zu einer angemessenen Entschädigung verpflichtet. Dauerhafte Körperverletzungen sind…
4.0.1 jeder Schaden, der einen Mobilitäts- oder Funktionsverlust bedeutet, wie Knochenbrüche, u.a.
4.0.2 jegliche dauerhafte Markierung auf der Haut, auch Narben, Verbrennungen, oder Tatoos. Es sei denn, sie wurden vom Pet einvernehmlich akzeptiert.
4.0.3 der Verlust der Haare oder das Durchstechen der Haut. Es sei denn, sie wurden vom Pet einvernehmlich akzeptiert.
4.0.4 alle Krankheiten infolge der obengenannten Ereignisse, einschließlich sexuell übertragener Krankheiten.

5.0 Sonstiges
5.1 Das Pet darf keinen anderen Menschen als Herrn anerkennen. Es darf nebenher keine andere Beziehung unterhalten oder anderen Lover haben, oder anderes in irgendeiner sexuellen oder unterwürfigen Weise. Tut er/sie es dennoch, so wird das als Vertragsbruch gewertet und führt zu einer schlimmen Bestrafung.
5.2 Der Herr darf ebenso kein anderes Pet oder Lover ohne Zustimmung des Pet haben. Anderenfalls macht er sich des Vertragsbruches schuldig, was die Kündigung des Vertrages nach sich zieht, inklusive einer angemessenen Entschädigung des Pet, sowie der Rückführung aller früheren Besitztümer des Pet.

6.0 Änderung des Vertrages
Dieser Vertrag kann – ganz oder in Teilen – nur mit beiderseitigem Einverständnis geändert werden. Wenn der Vertrag geändert wird, muss er neu schriftlich niedergelegt und unterschrieben werden. Hiernach ist der alte Vertrag unter Zeugen zu vernichten.

7.0 Beendigung des Vertrages
Dieser Vertrag kann jederzeit durch den Herrn gekündigt werden, nie jedoch durch das Pet. Es sei denn, durch einen oder mehrere der vorgenannten Gründe (siehe 4.0 und 5.0).

8. Die Unterzeichner
8.1 Unterschrift des Pet
Ich habe den Vertrag gelesen und im vollen Umfang verstanden. Ich stimme zu, meinen gesamten Besitz an meinen Herrn abzutreten und akzeptiere seinen Eigentumsanspruch an meinem physischen Körper. Ich verstehe, dass ich unter fremden Willen und Training stehe und als Pet bestraft werde, und ich verspreche immer ehrlich zu sein und dass ich die Wünsche meines Herrn zu seiner Freude nach besten Kräften erfüllen werde. Ich verstehe auch, dass ich nicht von diesem Vertrag zurücktreten kann, außer in den obengenannten Fällen.
Datum_____________ Unterschrift_________________________________________

8.2 Unterschrift des Herrn
Ich habe den Vertrag gelesen und im vollen Umfang verstanden. Ich stimme zu, dieses Pet, seinen Körper und Besitz, als mein Eigentum zu akzeptieren und nach besten Kräften darauf zu achten. Ich werde seine Sicherheit und Wohl gewährleisten, über ihn/sie bestimmen, ihn/sie trainieren und als Pet bestrafen. Mir ist die Verantwortung bewusst, in Bezug auf diese Vereinbarung und bestätige, dass ich von diesem Vertrag jederzeit zurücktreten kann im Rahmen der obengenannten Bestimmungen (siehe 5.2).
Datum________________ Unterschrift____________________________

8.3 Unterschrift Zeuge/Coach
Ich habe den Vertrag gelesen und im vollen Umfang verstanden. Ich bezeuge, dass die beiden unterzeichnenden Vertragsparteien über ausreichende Kenntnis der Folgen verfügen.
Datum_________________ Unterschrift___________________________


HIERBEI SIND EINIGE PUNKTE BERÜHRT, WIE BESTRAFUNG UND EIGENTUMSÜBERGANG, DIE ICH OHNE WEITERES UNTERSCHREIBEN WÜRDE, WEIL SIE IN MEINER DS-TPE-BEZIEHUNG NIE VORKOMMEN WÜRDE (BESTRAFUNG) ODER ICH VERANTWORTUNGSBEWUSST WIE EIGENES EIGENTUM BEHANDELE (EIGENTUMSÜBERGANG). ABER WER WEISS, WELCHER ANDERE HERR ANDERS HANDELT - UND DANN IST ES GUT, SOLCHES VORHER VEREINBART ZU HABEN!

ANDERE KÖNNEN ANDERS HANDELN UND DIESE SACHEN HERAUSLASSEN, WEIL SOLCHES NIEMALS GEGENSTAND IHRER DS-BEZIEHUNG SEIN WIRD... DER VERTRAGSTEXT IST FREI VERÄNDERBAR, SOLLTE JEDOCH VON BEIDEN VERTRAGSPARTEIEN EINVERNEHMLICH UND OHNE HINTERGEDANKEN AUSGESTALTET WERDEN!!!!
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