Warum Dogplay oder Puppyplay?

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Warum Dogplay oder Puppyplay?

Beitragvon SirHermann » 9. Feb 2014 15:09

Warum Rollenspiel? Warum mögen es manche Leute, sich in andere Charaktere hinein zu versetzen? Warum also Hund/Hündin, Welpe oder Halter/Besitzer werden? Immer wieder sind es die scheinbar einfachen, fast naiven Fragen die zum starken Nachdenken anregen.

Mit dem simplen Satz 'Der Hund in mir darf einfach sein', oder 'einen zweibeinigen Hund umsorgen, sich kümmern, erfüllt mich' ist alles gesagt. Und doch bedarf es einer weitergehenden Erklärung, was dieser Satz alles ausdrückt. Wenn man seiner Sehnsucht nachgeben kann, fühlt man sich gut, fühlt man sich frei, kann man total sich selbst sein!

Dazu möchte ich ein Beispiel schildern.

Wer einmal aus Neugier bei einem Dog-Treffen war, das über ein ganzes Wochenende ging und die meiste Zeit über ein Hund spielte, erlebt was sein Gegenüber für ein aufmerksamer 'Herr' sein kann. Für fast anderthalb Tage wurde die Verantwortung auf den 'Herrn' übertragen. Neben Trainingszeiten gibt es dort Freispielzeiten, in denen die Hunde miteinander tollen können. Die Welt funktioniert nach einfachen Regeln - alle Aktionen führen direkt zu Reaktionen.
Inhalte menschlicher Gespräche nimmt man als Hund kaum noch wahr. Bekannte Kommandos lösen Adhoc-Bewegungen des Körpers aus. Neu gelernte Kommandos führen zu Lob. Auch während der Ruhezeiten kann man Wachhund sein - wer will. Jedes Geräusch erweckt dann volle Aufmerksamkeit und man will erkannt werden. Alles passiert irgendwie zeitlos.
Man lernt das erste Mal aus einem Napf zu (fr)essen. Eine überraschend positive Erfahrung: es ist egal, wer das Futter gemacht hat, 'Herrchen' setzt es in mundgerechten Stücken vor. Kein Umstand mit Besteck. Es ist anstrengend, aber der 'Hund' wirkt glücklich, hat er doch direkte Erfolgserlebnisse.

Das alles funktioniert nur, wenn man das Denken weitgehend ausschaltet. Oder umgekehrt hilft Dogplay, das Denken vorübergehend auszublenden. Das Rationale tritt zurück und das Emotionale/Animalische Erbe im Menschen tritt zutage. Hund zu sein bedeutet Abschalten Pur, nicht denken und Reden zu müssen ist für Pets etwas tolles. Alles was man tun muss, ist Herrchen/Frauchen zu gefallen, damit sie stolz ist. Sie beschützen(Stammtische, Spiele, Events). In der Rolle schaltet das Pet komplett ab. Alles was der Mensch kann, Denken, Gehen, Sprache, Verstehen, wandert in den Hintergrund! Teilweise so tief, dass das Pet nichts mehr versteht, von den Gesprächen nichts mitbekommt.

Die immer wieder neu gewonnenen Eindrücke aus anderer Perspektive erlauben den menschlichen 'Tieren' die Mitmenschen anders zu betrachten - manche überhaupt erst verstehen zu können ...
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Re: Warum Dogplay oder Puppyplay?

Beitragvon SirHermann » 10. Feb 2014 19:56

Petplay spielt sich auf besonderem Terrain ab. Nicht jeder hat schon einmal etwas davon gehört. D/s bildet das Grundfundament dieser Vorliebe. SM hingegen steht ganz weit unten, folgende Eigenschaften kommen mehr zum Tragen:
-Unterwerfung, Disziplin
-Respekt, Ehrlichkeit, Achtung
-Lust, Hingabe, Zuneigung, Vertrauen
-Geben und Nehmen
-Spiel, Erziehung, Loyalität
-Gehorchen, Fetisch, Triebe
Der Fetisch, sich als (Haus-)Tier auszuleben ist die Intention dieser Site. Genauso spreche ich die dominante Seite an, die das Pet ausbilden und führen möchte.

Es gibt den Fetisch, sich als Hund, Pony, Katze, Schwein und Kuh auszuleben. Es wurden auch schon Arbeitspferde, Eichhörnchen und Fabelwesen, wie Drachen oder Einhörner, gesichtet. Als dominantes Äquivalent sind hier Besitzer, Eigentümer, Halter, Trainer...

Findest Du Dich hier wieder? Na, das ist doch super. Dann melde Dich an und mache mit.
Wie? Du bist zu schüchtern oder gar zu unsicher, Dir Deine Neigung einzugestehen? Bist aber dennoch neugierig geworden?
Kein Problem. Niemand wird nieder gemacht! Respekt ist mir wichtig! Auch untereinander sollte eine respektvolle Gesprächskultur gepflegt werden! Wer diesbezüglich Probleme bekommt, bitte eine PN an mich!!
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