Die Hand, die die Leine hält

Dogs / Puppys unter sich
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Die Hand, die die Leine hält

Beitragvon SirHermann » 7. Mär 2014 13:14

Warst du schon immer daran interessiert, im Spiel ein Tier zu sein?
Das geschieht, wenn der/die Submissive die Rolle und Manieren eines Tieres annimmt. Er/sie kann, bei entsprechend starkem Vertrauen zum/zur Dominanten, das Menschsein für eine Zeit komplett ausblenden und sich voll in die Rolle fallen lassen. Der/die Dominante wird dann zum Gegenpart, zum Besitzer, Trainer, Halter. Petplay kann entweder sexuell oder asexuell sein. Ich habe es immer als eine sehr ursrüngliche Form von BDSM verstanden, sehr verspielt, leicht und unterhaltsam, aber auch herausfordernd je nachdem.

Ich habe über zwanzig Jahre Erfahrung in einer Beziehung mit Machtgefälle. Derzeit besitze ich leider kein Dog oder Puppy für meine Leine. Man muss konsequent sein, einen festen Willen haben und unerwünschtes Verhalten sofort korrigieren. Dabei darf man als Dominanter aber nicht SEINEN SPASS im Blick haben, sondern das Wohl des Pet. Sein Spaß stellt sich für den Dominanten dann zwangsläufig ein.

Dogplay braucht wenig Equipment. In der Regel besteht es nur aus einem "Schwanz", der Leine, einem Halsband, einer Schüssel für Wasser und Nahrung und schließlich einer Matratze oder Käfig.

Der/die Doggie ist natürlich intelligenter als ein Hund, und hierbei beginnt der Spaß des asexuellen Spiels. Je nachdem, wie das Pet und sein Besitzer spielen möchten, kann Dogplay ein "Anti-Stress-Programm" vom Alltag sein, die Strapazen des Alltags verblassen lassen und was übrig bleibt ist nur der reine Spaß. Es kann Betteln für Leckereien, Spielen und Laufen durch das Haus beinhalten.

In der sexuellen Variante steht der/die Doggie auf Händen und Knien, den Kopf zu Boden gesenkt, das Hinterteil für den Sehgenuß des Besitzers angehoben. Das Pet erledigt die ihm gestellten Aufgaben auf Händen und Knien, ohne die Hände benutzen zu dürfen. Es darf nur den Mund zum Greifen und Tragen verwenden. Interessanterweise ist dies aus folgenden Gründen eine wunderbare Position:

1) Es setzt die Halter und die Pets auf verschiedenen Ebenen. Nicht nur ist es ihre Rolle "unter ihm" zu sein, sie werden betont als ein Tier behandelt. Sie sind abhängig vom Halter, der sich um Nahrung, Trinken, Komfort und Sicherheit sorgen muss. Ihr Vertrauen in ihre Besitzer wird auf die Probe gestellt, wächst oder fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

2) Es stärkt die Loyalität. Betrachtet man einmal, warum ein echter Hund so treu ist. Die Besitzer geben ihnen Seelenwärme (Zuneigung, Liebe, je nachdem), Komfort, Lebensmittel, Wasser, etc. Im Gegenzug schützt der Hund seinen Herrn, akzeptiert ihn als Rudelführer und gibt ihm bedingungslose Liebe. Ist das nicht eine gute Sache fürs Petplay, statt Sadomaso?
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