Die Annahme

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Die Annahme

Beitragvon SirHermann » 23. Aug 2014 11:15

Der Herr legt seiner Hündin sein Halsband an. Vertrauend schaut sie ihn an. Sie fühlt das Band um ihren Hals...
Sie realisiert: Sie ist Eigentum...
Sie fühlt sich frei, befreit...

Er sagt zu ihr:

"Ich, dein Herr, will NICHT irgendein formloses Wesen, austauschbar. Ich will DICH.
Ich will dein Herz. Ich will fortan in deinen Gedanken sein, wenn du morgens aufwachst. Und ich will, dass Mir dein letzter Gedanke gilt, bevor du einschläfst!

Nicht weil ich das fordere, sondern weil dein Herz dich dazu bringt!

Ich will, dass du nie wieder Angst hast, wenn du etwas falsch gemacht hast, weil du weißt, dass du mir alles gestehen darfst! Ich werde dich lehren, loszulassen!

Dein Glück wird es sein zu meinen Füßen zu liegen, weil ich alles sein werde, was du brauchst. Die süßesten Früchte des Lebens werde ich dir geben, aber erst wenn dein Herz ruhig ist und verzichten gelernt hat!

Dich will ich, meine Hündin, dich! Nicht wie ein Vogel mit gebrochenem Flügel hinter Gittern, sondern wie ein frei fliegender Falke, der aus Liebe immer wieder an seine Leine zurückkehrt."
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