Tami - meine "große Liebe"

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Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 12:50

Vor einiger Zeit ließ ich mich auf ein virtuelles Rollenspiel ein.

Ich lernte im Internet eine Frau kennen. Sie stellte sich vor als

„Eva, 36/166/53, 80B, nymphoman.“

‚Hm,’ dachte ich mir. ‚damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Hatte ich doch vor wenigen Jahren eine Frau kennen gelernt mit super Aussehen, die es jedoch nicht lange bei einem Mann aushielt. In Gedanken nannte ich meine damalige Bekannte einen ‚Schmetterling’, der die Männer wechselt wie dieses Insekt, das von Blüte zu Blüte fliegt. Aber wenn der Kontakt virtuell bleibt, warum nicht?

Wir tauschten die Handynummern und wenige Tage später piepte mein Handy. Ich öffnete die SMS, die herein kam und war etwas irritiert. Ich las:

„Bin läufig. Gr Eva“

Was wollte sie mir damit sagen??

Auf eine solche Art der Anmache wäre ich nie gekommen. Ich bin an dem Menschen im Gegenüber interessiert. Wenn man sich sympathisch ist, bleibt Sex sicher nicht aus – aber es derart in den Vordergrund zu stellen, käme mir nie in den Sinn! Sex quasi zum Indikator zu machen, ob eine Beziehung funktioniert oder nicht, und damit den Menschen zum Objekt degradieren?!

Ich erinnerte mich an ihren Spruch, dass sie nymphoman sei, und beachtete also ihre SMS nicht weiter. Ich nahm sie einfach als Eröffnung des Rollenspiels. Also schrieb ich ihr zurück:

„*schmunzel* Eva, zur Mittagszeit schon?“

Sie kam gleich zur Sache und ich las nun:

„Schaue aus dem kleinen Käfig raus und sehe wie die Wohnungstür aufgeht und..?
LG Evadoggie“

Ich grinste.

‚So haben wir nicht gewettet! Wer führt hier? Doggie als Rudelführer und Owner als Butler?’

Ich schrieb also in mehreren SMS zurück:

„Vor diesem Szenario gibt es eine Vorgeschichte: Du bist eine Dogplayerin, die sich nach Feierabend in eine Art Dogspace hinein träumt. Dadurch lässt du zwar den stressigen Büroalltag hinter dir, aber dauernd alleine magst du auch nicht sein.

Du hast dich auf einer Internetsite angemeldet, liest dort mit und kommentierst manchmal einige Beiträge, aber die Sehnsucht nach einem realen Owner bleibt.

Nun wird von einem Owner-Ehepaar, dem ein Bauernhof gehört ein Wochenend-Event angeboten. ‚Streunerinnen’ dürfen sich per PN oder Email anmelden. An dem Wochenende werden auch Owner teilnehmen, die sich ein Doggie wünschen. Owner mit Interesse dürfen sich ebenfalls bei dem Ehepaar melden.

Du bist elektrisiert und schreibst sofort eine Email. Für Unterkunft und Verpflegung ist ein kleiner Beitrag zu überweisen. Als auch das erledigt ist, erhältst du per Post eine Einladung mit einem Termin.

Zum vereinbarten Termin fährst du dorthin. Du findest dich mit etwa einem Dutzend anderer Frauen in einem Vortrag wieder, den der Bauer als Einführung hält. Er erzählt, dass er die Körperdaten und eine kurze Charakterisierung benötigt. Er wird am Computer von jeder Teilnehmerin ein Profil erstellen und alle Profile zusammen in einer kleinen Broschüre interessierten Ownern zur Verfügung stellen. Namen werden keine genannt. Die Profile sind numeriert und ihr erhaltet Halsbänder mit dieser Nummer auf Plaketten als einziges Kleidungsstück.

Draußen auf der Wiese wird ein Karree umzäunt. Ihr bleibt innerhalb des Zauns, die zukünftigen Owner bleiben außerhalb. Es herrscht Damenwahl, das heißt, ihr schaut euch die potentiellen Owner an. Wie sehen sie aus? Wie benehmen sie sich? Ihr sollt auf Mimik und Gestik achten, auf Gerüche und Tonlagen! Nach diesen Kriterien sucht ihr euch den Owner aus und geht zu ihm an den Zaun. Entscheiden sich mehrere Doggies für einen einzelnen Owner – dann bitte keine Zickenkämpfe, dann lasst den Mann sich für eine von euch entscheiden! Es wird noch weitere Termine geben, so dass letztlich jede Doggie einen Owner bekommt.

Nach diesem Vortrag stehen drei Frauen auf und verlassen mit verärgertem Gesicht die Runde. Eine der zurückbleibenden fragt den Bauer:

‚Wir sind bei dieser Damenwahl nackt?’

Der Bauer nickt.

‚Hunde haben üblicherweise auch keine Kleidung an, wenn sie nicht gerade DAISY heißen und einem Herrn Moshammer gehören,’ erklärt er lächelnd.

‚Und die Owner?’ wird zurückgefragt.

‚Die sind üblicherweise angezogen. Achtet auf das Nonverbale! Das kann man seltenst verstellen!’ antwortet der Bauer.

Einige der Frauen schauen sich zweifelnd an.

‚Da aber alles zwanglos ablaufen soll,’ denkst du dir, ‚kann man das ja mal mitmachen. Hält der Kerl nicht, was ich mir davon verspreche, trenne ich mich einfach wieder!’“

Nach längerer Pause erst kommt eine SMS herein.

„Bald kommen ein paar Männer an den Zaun zum Schauen. Sie unterhalten sich und gehen auch am Zaun entlang. Ich kann mich nicht entscheiden, mir einen davon näher anzuschauen und dafür näher heran zu gehen. Ich beobachte erstmal, was die anderen Mädels machen.

Auch sie beobachten erstmal. Dann nähert sich die erste dem Zaun in einem großen Bogen. Sie folgt damit einem Mann, der gerade begonnen hat am Zaun entlang zu gehen, als sie sich ihn näher ansehen will. Endlich hat er kapiert und bleibt stehen. Ich bin zu weit weg, um zu sehen, was weiter passiert. Aber nun gehen auch die Anderen näher an die Männer heran. Wenige Minuten danach werden zwei von uns aus der Umzäunung gelassen. Die Anderen kommen wieder in die Mitte der Wiese…“

‚Oh,’ dachte ich. ‚Da hat sie ja eine Menge geschrieben.’

Ich freute mich, dass sie so mitging bei der Geschichte und schrieb ihr:

„Etwa zehn der Männer gehen unverrichteter Dinge ins Hofrestaurant. Der Bauer hat ein Essen angeboten. Nach dem Essen fahren sie nach Hause. Die beiden Pärchen, die sich gefunden haben, wollen noch über Nacht ein Gästezimmer beziehen.

Der Tag vergeht. Der Bauer bringt euch Essen und Getränke. Immer wieder kommen einzelne Männer an den Zaun.

Ich habe auch von dem Event gehört, musste aber noch arbeiten und als ich auf dem Bauernhof ankomme, dämmert es schon. Während ich aussteige, steigen andere Männer in ihre Autos ein und verlassen den Hof. Ich frage einen der Männer, wo denn hier die Doggies sind. Er weist mir den Weg zur Wiese. Dort sehe ich noch fünf Doggies in der Umzäunung. Sechs Männer stehen herum oder spazieren am Zaun entlang.

Spontan setze ich mich am Zaun im Schneidersitz ins Gras…“

Jetzt war ich auf die Antwort dieser Eva gespannt! Kurz darauf piepte mein Handy und ich las:

„Ich sehe dich, wie du dich hinsetzt. Das Verhalten ist so untypisch, dass ich neugierig werde. Ich komme näher heran und sehe dein gewinnendes Lächeln. Gerade noch rechtzeitig erinnere ich mich an die Regeln des Events.

‚Gesprochen wird nicht! Achtet auf die Mimik, Gestik, den Geruch und die Tonlage!’

Ich versuche also Geruch aufzunehmen, aber ich rieche weiter nichts als Gras. Deine Gestik ist sparsam, deine Mimik sehr ansprechend. Ob ich es schaffe, dass du mich ansprichst? Damit ich deine Tonlage erfassen kann?“

Ich war freudig erstaunt. Die Entwicklung des Rollenspiels gefiel mir. Ich schrieb zurück:

„Du trittst in die nonverbale Kommunikation ein. Du lächelst zurück. Das baut eine Sympathiebrücke zwischen uns. Dein Lächeln ist jedoch schüchtern zurückhaltend. Du hältst einen Abstand zu mir ein, der es mir unmöglich macht durch den Zaun zugreifen. Nun beugst du die Ellenbogen und gehst mit dem Oberkörper tiefer. Dabei behältst du mich im Blick.

Ich sage mit sanfter Stimme zu dir: ‚Ich suche ein Doggie. Ob es sich hinter diesem Zaun befindet?’

Du wiegst deinen Kopf sanft hin und her, streckst deine Arme wieder durch und kommst näher zu mir, bis du den Zaun berührst…“

Sie textete zurück:

„Deine sanfte Stimme gefällt mir. Ich komme, so nahe es wegen des Zauns geht, zu dir…“

Sie überließ mir die Spielführung des Rollenspiels. Sie schien neugierig zu sein, was ich als nächstes tun würde. Ich schrieb ihr also:

„Da ich etwa ein Meter vor dem Zaun sitze, stehe ich auf und trete dicht an den Zaun. Dann beuge ich mich runter zu dir und streichele dir zart durch dein schönes Haar. Dabei sage ich leise: ‚Ich glaube, ich habe mein Doggie gefunden. Bist du es?’“

Schnell kam ihre Antwort herein:

„Ich genieße dein Streicheln und setze mich auf meine Fersen…“

Genauso schnell schrieb ich zurück:

„Ich schaue nach dem Bauer oder einem anderen Mitarbeiter. Ich erkenne einen und winke ihn heran.

‚Ich denke, dies ist mein Doggie! Würden Sie sie bitte heraus lassen?’

Der Mann schaut dich an…“

Dann kam schon die Antwort herein. Das Rollenspiel machte mir zunehmend Spaß.

„Ich schaue hoch zu dem Mann, sehe seinen fragenden Blick und nicke.

„Nun öffnet er das Gatter und lässt mich hinaus. Draußen laufe ich auf allen Vieren zu dir. Der Mann übergibt dir eine Leine, die du an meinem Halsband befestigst. So gehen wir nebeneinander zum Hofrestaurant. Dort setzt du dich an einen Tisch und ich setze mich neben dich. Du erhältst bald dein Essen und einen gefüllten Napf, den du vor mich stellst.

Schnell habe ich den Napf leer gegessen…“

‚Ah,’ dachte ich. ‚Du willst auch die Richtung bestimmen, in die das Rollenspiel verläuft. Bist aber trotzdem neugierig, wie ich darauf reagiere.’ Ich schrieb ihr nun:

„Ich schaue zu dir runter und muss grinsen. Du hast Reste an Nase, Kinn und Wangen kleben. Ich nehme die Serviette von meinem Platz und reinige dich vorsichtig. Dann halte ich dir mein Glas Cola hin und lasse dich trinken. Dafür kommst du hoch und setzt dich auf deine Fersen. Ich winke die Bedienung heran und frage nach einem Glas Wasser.

Kurz darauf habe ich das Glas und tunke ein Zipfel der Serviette hinein. Jetzt reinige ich dich schon effektiver. Dann trockne ich dich mit dem Rest der Serviette sanft ab. Die Fürsorge scheint dir zu gefallen.“

Wieder lässt die Antwort nicht lange auf sich warten.

„Ja, ich bin positiv überrascht! Viele Männer kümmern sich gar nicht, wollen nur ihren Spaß und …nach mir die Sintflut…“

Ich nickte.

‚Ja, ich bin ich! Ich bin nicht wie andere!’

Ich schrieb ihr zurück:

„Kein Mensch gleicht dem Anderen, Eva. Ich bin so. Ich trage gern Verpflichtungen, übernehme Verantwortung, sorge gern für Anvertraute…

Wir gehen nach dem Essen zu einem Schreibtisch im Entree. Man lädt mich ein, Platz zu nehmen und fragt nach meinen Wünschen. Du siehst, dass ich mich setze und setzt dich wieder neben mich. Ich frage nach dem Zimmerschlüssel für die Nacht, und wie wir zu den Gästezimmern kommen.“

„Ich gehe, aufmerksam um mich schauend, neben dir her.“

„Wir steigen eine Treppe hinauf und kommen in einen Gang mit numerierten Zimmertüren. Ich schaue auf die Nummer auf dem Schlüsselanhänger. ‚Aha, die 7.’ Ich öffne die Tür mit der Nummer 7 und wir betreten den Raum.“

„Ich gehe die Treppe vor dir hoch.“

Die letzten SMS kamen wie von der Pistole geschossen herein. Als ich die letzte SMS las, musste ich grinsen und korrigierte sie sofort.

„Ein Hund geht entweder hinter oder neben seinem Herrn! Geht der Hund vor, dann will der Hund führen, will das Alphatier des kleinen Rudels sein…
Ich merke, dass du vorgehen willst und ziehe an der Leine.“

„Gehe wieder brav hinter dir hoch und mache oben an der Zimmertür Männchen.“

‚Oh,’ dachte ich mir. ‚Nicht bloß SITZ, sondern gleich MÄNNCHEN?’

Ich schmunzelte in mich hinein und schrieb:

„Ich sage: ‚Brav, Eva!’ und streich dir durch dein Haar. Hinter der Tür schaue ich mich um. Ich sehe einen kleinen dreieckigen Tisch mit einem Blumengesteck drauf und zwei Sesseln rechts und links. Ein schmales Doppelbett, ein Kleiderschrank und ein halbhohes Schränkchen mit Schubladen links und einem Käfig, bzw. Zwinger rechts vervollständigen die Einrichtung. Über dem Zwinger liegt eine Platte mit Deckchen und Topfpflanzen, die gut gepflegt aussehen. Gegenüber der Tür befindet sich die Fensterwand und an der Wand rechts neben dem Kleiderschrank finde ich eine weitere Türe. Ich öffne sie neugierig und finde ein Bad. Das Besondere hier ist eine Dusche, in der bequem zwei bis drei Personen gleichzeitig stehen und duschen könnten.

Das bringt mich auf eine Idee. Du warst heute den ganzen Tag draußen. Ich drehe das Wasser auf und temperiere es. Dann sage ich: ‚Eva, BEI FUSS!’“

Es dauerte etwas bis ihre nächste SMS hereinkam.

„Laufe hinter dir her ins Zimmer und sehe den offenen Käfig und krieche hinein. Drinnen mache ich PLATZ, drehe mich auf die Seite und räkele mich auf der weichen Unterlage. Ich schaue zwischen den Stäben hervor und sehe dir zu. Als du die Badtür öffnest kann ich dich nicht mehr sehen. Dann höre ich Wasser laufen und schließlich rufst du mich. Ich krabbele rückwärts aus dem Käfig heraus und komme ins Bad. Du sagst…“

Ich antwortete ihr:

„Ich gehe unter die Dusche, trockne mich kurz ab und dusche dich danach gründlich. Dabei massiere ich dich von Kopf bis Fuß mit dem Waschhandschuh.“

Wieder dauerte es etwas bis ihre SMS hereinkam:

„Die Massage erregt mich und meine Brüste stehen ab. *du kannst ruhig mehr ins Sexuelle gehen*“

Ich musste grinsen. Das Beschreiben der reinen Owner/Doggie-Beziehung reichte ihr also nicht…

„Dann schalte ich das Wasser ab, hülle dich in ein riesiges flauschiges Tuch und rubbele dich von Kopf bis Fuß trocken, wobei ich besonderes Augenmerk habe auf deine Brüste und die Haut zwischen deinen Oberschenkeln. Schließlich sage ich BEI FUSS und gehe zum Bett, schlage die Decken zurück und lege mich hinein. Dann sage ich ZU MIR und halte einladend die Decke hoch.“

„Springe los und unter die Decke und lecke sofort an deinem großen Teil?“ kam als Antwort-SMS zurück. Eigeninterpretation eines Kommandos – mit Fragezeichen… :-D
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 12:53

Ich bremste ihren Elan ein wenig, indem ich steuerte:

„Das größte Sexualorgan der Frau ist ihre Haut. Also streichele und massiere ich dich von Kopf bis Fuß und nehme deine Nippel in den Mund, um sie mit der Zunge zu massieren.“

Schnell kam die nächste SMS.

„Die Nippel werden immer härter und ich lecke und sauge an deinem Teil und laufe aus.“

Nun schrieb ich lächelnd zurück:

„ Ich knie mich auf die Matratze, ziehe dich hinten hoch und massiere die Lippen zwischen deinen weit gespreizten Beinen energisch.“

Ihre Phantasie ging mit ihr durch, bemerkte ich an ihrer nächsten SMS.

„Schreie und merke wie dein Teil sich in mein Loch drückt. Stöhne immer wieder auf!“

Oder wollte sie mich wieder in eine bestimmte Richtung bringen im Rollenspiel?

Ich ging mit:

„Richtig, ich stoße hart in dich und beginne dich mit langsamen Stößen zu nehmen. Allmählich wird mein Rhythmus schneller.“

„Ich werde weich in den Knien, rutsche immer tiefer auf das Laken. Habe das Gefühl zu fliegen.“

„Ich halte dich und streichele dich noch zusätzlich an deinen Schamlippen.“

„Um mich versinkt die Umgebung. Für mich existieren nur noch du und ich und dieses überwältigende Gefühl.“

„Schließlich ziehe ich mich entspannt aus dir zurück und rolle neben dich. Von dort beginne ich wieder, dich von Kopf bis Fuß zu streicheln. Du bist immer noch hochgradig errregt und reagierst entsprechend.“

„Ich gehe schon wieder ab, sobald du gewisse Stellen auf meiner Haut hauchzart berührst und dränge mich an dich.“

„Ich lasse dich langsam zur Ruhe kommen und genieße es, dass du an meiner Haut klebst wie eine Klette. Ich kann dein Herz spüren.“

„Und ich fühle deinen Herzschlag! Der beruhigt mich und lässt mich grenzenlose Geborgenheit spüren.“

Puh, jetzt ging der SMS-Dialog fast ohne Gedankenpause hin und her.

„Ich lasse dich in meinen Armen zur Ruhe kommen, streiche dir eine vorwitzige Strähne aus der Stirn und flüstere dir ins Ohr: Du bist mein liebstes Doggie! Nur dir gilt meine Fürsorge, meine ungeteilte Aufmerksamkeit!“

„Die Worte gehen mir runter wie Öl,“ schrieb sie nach einer Weile zurück.

„Was waren deine Eindrücke beim heutigen Event, Eva?“ frage ich sie nun.

„Zuerst bin ich neugierig hier her gekommen. Über Tag machte sich Ernüchterung in mir breit: Was da an den Zaun kam, um sich als möglicher Owner zu präsentieren, war nicht nach meinem Geschmack. Ich richtete mich schon auf eine einsame Nacht ein.“

„Und dann?“ fragte ich weiter.

„Dann kamst du an den Zaun und meine Neugier war wieder voll da!“

„Und der weitere Verlauf des Abends?“ betätigte ich mich als Korinthenzieher.

Sie antwortete:

„Das folgende Abendessen empfand ich als angemessen. Deine Fürsorge beim Essen entsprach dem, was ich mir unter einem Owner vorstelle!“

„Aber Fürsorge ist nicht alles!“ schrieb ich. „Ein Owner braucht noch mehr: täglich genügend Zeit für dich, Fürsorge im Krankheitsfall, Wissen was zu tun ist, bereit sein Kompromisse einzugehen, man ist nun nicht mehr alleinverantwortlich, ich muss deine Existenz in meine Überlegungen einbeziehen. Ich muss mich fragen: Kann ich in jeder Lage Ruhe bewahren? Bin ich bereit, feste Regeln einzuhalten und auch einzufordern? Kann ich mir einen Hund auf Dauer leisten?“

Es dauert eine ganze Weile bis sie zurück schrieb:

„Und?“

Ich grinste. Kurz und bedeutungsschwer!

„Ich habe für mich diese Fragen positiv beantwortet!“

„Ob ich das auch positiv beantworten kann, dafür müsste ich dich erst real kennen lernen!“

„Wohl wahr!“ schrieb ich ihr.

„Wenn du im Bett so bist, wie du mein Kopfkino gerade angeregt hast, würde ich dich gerne mal real kennen lernen!“

Hm, da war es wieder das Nymphomane… Den wievielten Mann hatte sie bisher schon im Bett getestet? Wie viele Männer davon waren wirklich was für eine Beziehung? Oder war sie aufgrund dessen so desillusioniert, dass ihr das Kurzfristige, das momentane Erleben der Lust, wichtiger war als eine Beziehung?

Einen Partner – ob Mann oder Frau – lernt man nicht im Bett kennen, sondern im Alltag. Das Bett ist nur die „wichtigste NEBENSACHE der Welt“!

Ich überging das also und führte das Rollenspiel weiter.

„Aneinander gekuschelt schlafen wir ein. Ich wache mit den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages auf und sehe dich mit dem Kopf auf meinem Oberarm liegen, mir deinen Rücken zuwendend. Eine Weile betrachte ich dich, dann beginne ich dich zu streicheln. Meine Finger wandern von deinem Hals zur obenliegenden Schulter. Von der Achselhöhle wandern sie deine Flanke entlang unter das Laken bis zu deiner Hüfte.

Mit sanft kreisenden Bewegungen erreiche ich dein Rückgrat, das mein Finger nun nach oben wandernd berührt. Dabei knabbere ich zärtlich an deinem Ohrläppchen.“

„Darüber werde ich wach, halte aber noch die Augen geschlossen und gebe mich ganz dem Gefühl hin. In meinem Bauch beginnen Schmetterlinge zu flattern.

Ein Schauer läuft mir die Wirbelsäule herunter. Ich zucke und drehe mich langsam zu dir um. Blinzelnd öffne ich einladend meinen Mund.“

„Ich lächele dich an.

‚Guten Morgen, mein süßes Doggie,’ flüstere ich dir ins Ohr und nehme die Einladung an.

Ich lege meine Lippen auf deine und berühre mit meiner Zunge deine Schneidezähne. Deine Zungenspitze kommt mir entgegen und ich tauche an ihr vorbei tiefer in deinen Mund, tauche unter ihr hindurch zur anderen Seite und massiere gleichzeitig deine Brüste mit meiner Hand.“

„Ich liege auf dem Rücken neben dir und spüre, wie meine Nippel wieder hart werden.“

„Das bemerke ich auch und spiele etwas mit ihnen, dann wechsele ich mit dem Mund nach unten, lege meine Lippen darauf und spiele mit meiner Zunge mit deinen Nippeln.“

„Ich mache ein Hohlkreuz, stöhne und spüre, dass ich wieder feucht werde.“

„Während ich deine Nippel im Mund habe, wandern meine Finger tiefer, umkreisen hauchzart deinen Bauchnabel, streicheln deine Bauchdecke, die zu zittern beginnt und streicheln dann die empfindliche Haut an der Innenseite deiner Oberschenkel.“

„Meine Beine öffnen sich weiter…“

‚Ah,’ dachte ich, ‚und weiter geht’s im Rollenspiel…’

„Ich nutze diese Stimmung und sage AB, RAUS AUS DEN FEDERN!

Du schaust mich mit großen Augen verwirrt an und rollst an den Rand des Bettes. Dort willst dich setzen zum Aufstehen. Ich bin dir gefolgt und habe gleichzeitig mit dir meine Füße neben das Bett gestellt. Dich im Nacken fassend, drücke ich dich nieder.

‚Seit wann geht ein gehorsames Doggie auf zwei Beinen durch die Welt?’“

Nach einer Gedankenpause erst kam ihre nächste SMS herein.

„Ich atme tief ein und lasse mich neben dem Bett auf alle Viere sinken.“

„Ich stehe auf und wende mich mit einem BEI FUSS in Richtung Bad.“

„Ich folge dir auf wackeligen Beinen, noch immer gefangen in dem schönen Gefühl, das nur allmählich weniger wird.“

„Im Bad steuere ich als erstes wieder die Riesen Dusche an. Du verharrst unschlüssig davor, also sage ich ZU MIR.“

„Ich folge dir nun unter die Dusche. Du schaltest das Wasser ein und temperierst es.“

„Genau! Dann mache ich dir Platz unter dem Regenwasserduschkopf – selber schon triefend – und schiebe dich unter das Wasser. Dort shampooniere ich dein Haar und spüle es aus, dann seife ich dich ein und massiere dich wieder am ganzen Körper mit dem Waschhandschuh.“

„Schon wieder spannt die Haut meiner Brüste und ich muss mich bei dir anlehnen, um nicht umzustürzen, weil meine Beine nachgeben wollen. Ich spüre, dass ich auslaufe.“

„Ich habe mich kurz geduscht, während du dich an meine Beine lehnst. Dann schalte ich das Wasser ab, angele nach dem Strandtuch, das hier als Duschtuch dient und trockne uns. Die Haut sanft massierend, ab.“

„Sanft massierend? Ich könnte hochgehen bei den Berührungen! Ich schaue zu dir auf und umschließe deinen Schwanz mit meinen Lippen. Während du dich über mich beugst, massiere ich deinen fester werdenden Schwanz mit der Zunge. Ich spüre, dass er zu tropfen beginnt.“

Ich grinste und antwortete ihr.

"Ich lasse die Eigenmächtigkeit zu und spüre, wie es mir nach kurzer Zeit kommt. Dass ich mich so um ein Doggie kümmern darf erregt mich sowieso schon - und nun das...

Schließlich spritze ich ab."

„Ich spüre, wie mein Mund gefüllt wird, huste kurz und schlucke es.“

Ich machte nun aber weiter im Text.

„Ich ziehe dir ein trockenes Halsband an und gehe wieder in unser Gästezimmer zurück, wo ich mich ankleide. Dann verlassen wir das Zimmer, gehen nebeneinander langsam die Treppe hinunter und ins Hofrestaurant. Viele Plätze sind leer, so setze ich mich ans Fenster und warte, dass man das Frühstück aufträgt.“

„Okay, Du sagst BEI FUSS und ich halte mich auf der Treppe neben dir. Unten schaue ich mich um und mache selbständig neben dir SITZ, während du dich an den Tisch setzt. Du bestellst und wenig später wird serviert.“

„Ich bekomme zusätzlich zu meinem Frühstück einen leeren Napf und eine Flasche Saft. Ich mache dir von dem Angebot auf dem Tisch etwas zurecht und schneide es in mundgerechte Stücke für den Napf, den ich dann vor dich hinstelle.“

„Ich schaue dir zu und reibe meine Wange an deinem Oberschenkel.“

„Ich halte kurz ein und streichele dir durch dein schönes Haar, dann beginnen wir mit dem Frühstück. Zwischendurch halte ich dir immer wieder mal die Flasche Fruchtsaft hin, damit du trinken kannst.

Nach dem Frühstück stehen wir auf und gehen zum Auto.“

„Ich gehe wieder BEI FUSS neben dir her zu deinem Auto, dort schaue ich fragend zu dir auf.“

‚Ah,’ dachte ich, ‚sie hat etwas bemerkt.’

Ich lächelte und schrieb zurück.

„Ja, richtig! –fasse mich an die Stirn- du bist ja in Zivil hierher gekommen! Wir gehen also ins Haus zurück und auf die Gästetoilette. Dort übergebe ich dir die Plastiktüte mit deinen Sachen.

‚Geh auf die Toilette und zieh dich an!’ sage ich zu dir.

Du verschwindest hinter der Tür zum Damen-WC und ich warte.“

„Ich nehme den Henkel der Tüte in den Mund und schleife sie über den Boden auf die Damentoilette, deren Tür du mir aufhältst.“

„Ich warte gespannt, was für eine Person gleich durch die Tür heraustritt!“

„Ich stehe auf, als sich die Tür geschlossen hat. Ich bin alleine hier. Trotzdem gehe ich mit der Tüte in eine der Kabinen. Dabei stelle ich fest, dass ich Probleme habe, auf zwei Beinen zu gehen. Ich muss mich festhalten. – Du bist nicht da, um mich zu stützen! - und drücke ein paar Mal die Knie durch. Dann ziehe ich mich an und schminke mich am Waschbecken etwas. Dann nehme ich mein Handtäschchen und stopfe die Plastiktüte hinein. Nun verlasse ich die Toilette und sehe dich draußen warten.“

„Ich mache große Augen.

‚Du bist schön!’ sage ich, drehe mich zum Ausgang und winkele den rechten Arm an, damit du dich einhaken kannst.“

„Ich lächele über das Kompliment. Ich fühle ein warmes Gefühl aufsteigen. Sehe deine Geste und nehme die Einladung an. Wir verlassen gemeinsam die Toilette, ich bei dir eingehakt.“

„Wieder draußen vor dem Haus, frage ich dich:

‚Wo steht dein Auto, Eva? Oder wie bist du hierher gekommen?’“

„’Dort hinten,’ sage ich und zeige auf einen Kleinwagen.“

„’Möchtest du, dass wir uns wieder sehen,’ frage ich. ‚Magst du mir deine Telefonnummer geben?’“

„’Ja,’ hauche ich und schaue dich mit sich langsam hebendem Blick von unten an.“

„’Oh, dieser unnachahmliche Augenaufschlag,’ denke ich mir, lächele und gebe dir eine Visitenkarte mit meiner Adresse und Telefonnummer.

Du schaust mich fragend an.

‚Dann ruf mich einfach an, oder schreib mir eine SMS, wenn du zuhause angekommen bist!’ schlage ich vor. Du sagst lächelnd OKAY.“

„Dann verabschiede ich mich mit einem Kuss von dir, steige in meinen Wagen und fahre los. Im Rückspiegel sehe ich dich winken, dann biege ich auf die Straße ein.“

„Ich fahre kurz darauf ebenfalls los und bin die ganze Fahrt über unruhig. Wirst du dich wirklich bei mir melden, oder eher nicht?“

„Du gehst mir während meiner Heimfahrt auch nicht aus dem Sinn. Die vergangene Nacht mit dir war himmlisch. Du hast mich geführt, ohne zu fordern. Du hast mir Zeit gelassen mich auf dich einzustellen, dann hast du mich genommen und schließlich hast du dir wieder Zeit genommen für mich, statt dich umzudrehen und einfach einzuschlafen… Ich gerate ins träumen…“

Ich musste lächeln, während ich ihre SMS las. So etwas ging Einem doch runter wie Öl. Aber ich ging weiter im Rollenspiel.

„Eine ganze Woche vergeht nun im Alltagstrott. Morgens ins Büro. Akten bearbeiten und was sonst noch alles den Büroalltag füllt, abends nach Hause und entspannen auf deiner Couch. Du machst dir meistens einen Tee und vergräbst dich in einem Roman. Dabei schweifen deine Gedanken oft ab. Die Bilder des letzten Wochenendes kommen immer wieder hoch…“
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 12:59

„Ja, ich werde jedes Mal feucht, wenn ich an die Nacht mit dir in dem Gästezimmer denke…“

‚Oh,’ dachte ich. ‚Das Drumherum ist so schnell verblasst?’

Ich schrieb ihr eine MMS und lud ein Bild von einem Wolf hinzu, der des Nachts einen übergroßen Mond anheult:

„Hast du noch Interesse an Dogplay, Eva? Wie ist es, was fühlst du in dir, wenn du daran denkst, wie du neben mir her BEI FUSS gehst und im Hofrestaurant aus dem Napf dein Essen aufnimmst?“

Es dauerte etwas bis ihre nächste SMS herein kam. Sicher brauchte die MMS etwas länger. Sie schrieb:

„Es ist aufregend, sich die Bilder vom vergangenen Wochenende in Erinnerung zu rufen. Besonders, weil du alles überstrahlst!“

Ich bin amüsiert und hake weiter nach:

„Was war eigentlich vor diesem Wochenende, Eva? Du hast von dem Event auf der Internetseite erfahren auf der auch ich bin. Es sollte neben den üblichen Stammtischen in Zivil den Dogplayern ermöglichen in realistischem Outfit und Umgebung Spielpartner zu finden. Ob mehr aus solchen Spielpartnerschaften wird, mag jeweils die Zeit zeigen.

Doggies, die dorthin gehen, sind bis dahin überwiegend Einzelgänger –Streuner-, was ihr Faible angeht. Wie hast du Dogplay, bis zum letzten Wochenende, eigentlich für dich alleine ausgelebt? Bist du auf allen Vieren durch deine Wohnung getigert, und wenn es nur ein paar Minuten täglich gewesen wäre, oder nur sitzend vor deinem Laptop, in deiner Fantasie?“

Nach meiner langen SMS kam prompt eine ganze kurze zurück:

„Ehrlich?“

„Aber ja,“ schrieb ich zurück. „Wie soll ich dich führen können, wenn ich keine ehrlichen Antworten bekomme? Ich bin auch stets ehrlich zu dir, damit Vertrauen die Chance bekommt zu wachsen!“

„Also… Ich habe Dogplay so faszinierend gefunden, es in meinen Gedanken – also virtuell – auszuleben. Ich bin nie auf allen Vieren durch die Wohnung gelaufen. Schlimm?“

„Aber nein, Eva, nein! Es ist NICHT schlimm! Jetzt denke mal an den Tag unserer Rückfahrt: Du bist mir auf allen Vieren zu meinem Auto gefolgt, obwohl du tags zuvor selbst mit einem Auto gekommen bist…“

„Ja, ich war noch ganz gefangen in meiner Rolle…“

„Du hast dich also ganz auf mich eingestellt, auf mich in der Rolle deines Owners!“

„Ja, so war das wohl…“

„Gut, im Rollenspiel ist jetzt Donnerstag. Für Samstagmittag habe ich mich bei dir angemeldet. Wir wollen uns an den Wochenenden wechselweise besuchen, um Dogplay auszuleben. Das Wochenende darauf würdest du also zu mir kommen.

Ich wünsche, dass du heute für eine Viertelstunde auf allen Vieren durch die Wohnung läufst. Stell’ dir ruhig eine Eieruhr und morgen nach Feierabend und einem kurzen ‚zur Ruhe kommen’ auf deiner Couch, eine halbe Stunde!“

Wieder dauerte es etwas bis die Antwort kam. Ich wartete gespannt.

„Ja, Herr.“

Ich lächelte erleichtert. Die Kröte hatte sie scheinbar bereitwillig gefressen.

„Gut,“ schrieb ich zurück. „Schreib mir dann deine Gedanken und Gefühle, die dich befallen, während du auf allen Vieren bist!“

„Werd’ ich machen.“

Wir schrieben dann noch eine Weile Smalltalk, dann wünschte ich ihr eine Gute Nacht. Am nächsten Tag schrieb ich Eva am frühen Abend wieder an.

„Hallo Eva, wie geht es?“

„Hallo, erleichtert, dass der Büroalltag diese Woche vorbei ist.“

„Und? Wie empfandest du die Minuten als Vierbeiner gestern und heute?“

„Das war eine ganz andere Empfindung. Ich kann es gar nicht beschreiben. Ich musste dabei immerzu an dich denken und wurde prompt feucht…“

Hm, wollte sie mir ‚Honig um den Bart schmieren’? Die Antwort schien mir etwas überzogen. Aber, es war ja alles nur ein virtuelles Rollenspiel. Da konnte man ja viel schreiben…

„Morgen Mittag bin ich bei dir. Dann bist du wieder zwei Tage hintereinander auf allen Vieren und ich ständig in deiner Nähe!“ schrieb ich zurück.

„Ich freue mich! Besser: Ich sehne mich nach dir.“

„Nach einer zweistündigen Fahrt komme ich, geführt von meinem Navi, vor der Tür des Mietshauses an, in dem deine Wohnung liegt. Ich parke und wähle deine Handynummer. Du siehst meinen Namen im Display und meldest dich:

‚Hallo Herr, bist du da?’

Ich antworte mit einem Lächeln: ‚Ich bin angekommen. Bist du nackt?’

Du atmest tief ein und sagst: ‚Ja, Herr. Deine Hündin erwartet dich nackt und auf allen Vieren.’

‚Du wirst mir jetzt öffnen!’ antworte ich dir.

Inzwischen bin ich an der Haustüre angekommen und drücke deine Klingel. Sofort ertönt der Summer. Kurz darauf stehe ich an deiner Wohnungstür und finde sie angelehnt. Ich betrete deine Wohnung und sehe dich in zwei Meter Entfernung an der Tür zum Wohnraum in SITZ-Stellung auf dem Boden.“

Nach vielleicht fünf Minuten kam Evas Antwort-SMS bei mir an:

„Ich sehe die Tür aufgehen und dich eintreten. Mein Herz klopft bis zum Hals.“

Ich schrieb schnell zurück:

„Ich komme auf dich zu und streichele dir über dein Haar, deine Wange und Schulter. Dabei rede ich beruhigend auf dich ein, denn ich sehe wie deine Augenlider flattern.“

Evas nächste SMS kam schnell.

„Nun kommt noch ein Kribbeln auf der Bauchhaut hinzu. Ich komme hoch auf alle Viere und streiche mit der Flanke an deinen Beinen entlang. Ich gehe so zur offenen Küchentüre und setze mich dort wieder auf meine Fersen. Von dort schaue ich zu dir auf.“

„*schmunzel* du hast Hunger? Hattest du noch kein Frühstück?“

„Ich beuge die Ellenbogen, lege mein Kinn auf die eine Hand und bedecke mit der anderen Hand meine Augen. Dabei hebe ich meinen Po leicht an.“

Beim Lesen ihrer jetzigen SMS musste ich lachen. Dann tippte ich ihr meine Antwort ins Handy:

„Respekt! Woher hast du diese Gestik? Eva, du bist gut! Du machst mich stolz auf dich! Ich gehe an dir vorbei in die Küche und schaue mir deinen Lebensmittelvorrat an. Dann beginne ich ein Essen zu bereiten, das man genauso vom Teller wie aus einem Napf essen kann. Nach zwanzig Minuten Schaue ich mich nach einem Napf um und sehe dich fragend an. Du schüttelst den Kopf und ich nehme für dich einen Suppenteller, den ich fülle und neben den Stuhl auf den Boden stelle. Dann setze ich mich an den Küchentisch. Du kommst an meine Seite und wir essen zu Mittag.“

„Ich sehe dir beim Kochen zu und als du fertig bist streiche ich wieder mit meiner Flanke an deinen Beinen entlang. Dann mache ich SITZ, beuge mich zum Teller hinunter und esse ihn leer.“

„Nach dem Essen feuchte ich ein Tuch an und reinige dir die Mundgegend, dann stelle ich alles in die Spüle, säubere das Geschirr, trockne es ab und stelle es in den Hängeschrank zurück. Dann gehe ich ins Wohnzimmer. Du folgst mir neugierig ohne Aufforderung.“

„Ich schaue dir erfreut beim Spülen zu. Du bist in dem Moment ein Exot für mich. Nachdem du aufgeräumt hast und die Küche verlässt, folge ich dir natürlich, neugierig was mein Herr jetzt vorhat.“

„Ich ziehe einen Beutel Schokochips aus einer Plastiktüte, die ich mitgebracht habe und suche im Wohnzimmerschrank nach einer Schüssel. Bald habe ich eine gefunden und leere den Beutel da hinein. Die Schüssel stelle ich auf den Wohnzimmertisch. Ich nehme noch zwei kleine schwarze Beutel aus der Tüte und schaue dich an. Probeweise sage ich GIB PFÖTCHEN zu dir.“

„Ich muss innerlich lachen und hebe eine Hand, die ich dir entgegenhalte.“

„Ich nehme nun einen der schwarzen Beutel und sage: ‚Mach’ eine Faust, Eva!’

Dann ziehe ich dir den Beutel über deine Faust und schließe den Klettverschluss am Handgelenk. Du schaust dir an, was ich gemacht habe und erkennst, dass der Beutel an deiner Faust nun wie eine Hundepfote ausschaut.

‚Nun die Andere,’ sage ich.

Du stellst nun die Pfote auf den Boden und hebst die andere Faust. Auch sie wird nun zur Pfote.“

„Ich schaue dir erstaunt zu und stelle dann die zweite ‚Pfote’ neben die Erste, dich gespannt anschauend, was nun noch kommt.“

„Wir können hier leider nicht zu einem Spaziergang vor die Tür gehen, ohne bald von der Polizei angehalten zu werden. Wir werden den Nachmittag mit Hundetraining in der Wohnung verbringen. Heute Abend vor dem Schlafengehen schauen wir uns den Film ‚THE PET’ an. Du hast doch einen DVD-Player?“

„Ich nicke und spüre, wie ich feucht werde.“

„Gut, Du kennst schon die Kommandos SITZ, PLATZ und BEI FUSS. Es gibt aber noch mehr! ZU MIR!“

„Ich komme hinten hoch und krabbele auf allen Vieren zu dir, dann schaue ich erwartungsvoll zu dir hoch.“

„Ich nehme einen Schokochip und drücke ihn dir sanft zwischen Lippen. Dabei sage ich: ‚Das hast du gut gemacht! ZU MIR ist das Kommando zu mir zu kommen, wenn ich irgendwo stehe oder sitze, also in Ruhe bin. BEI FUSS bedeutet dagegen bei mir zu bleiben, während ich mich fortbewege! MACH MÄNNCHEN!“

„Ich setze mich auf meine Fersen, richte den Rücken kerzengerade auf - mit seitlich hängenden Armen - und schaue dich erwartungsvoll an.“

„Ich lächele dich an und schüttele den Kopf.

‚Das kennst du also noch nicht!’ sage ich. ‚Kein Beinbruch! Dafür machen wir das ja. Also erstmal wieder SITZ!’“

„Ich setze mich wieder auf meine Fersen mit geöffneten Knien, die Fäuste auf dem Boden zwischen den Knien.“

„’So ist gut. Nun hebe deine Fäuste in Schulterhöhe, Ellenbogen am Körper. Der Rumpf kommt in die Senkrechte und das Becken hoch bis du auf deinen Fußballen stehst! Nur noch die Zehen bis zu den Ballen berühren den Boden! Gut, Eva! Sehr gut! Und nun die Knie soweit auseinander dabei, wie es geht. Als würdest du die Beine grätschen! – Naja, das üben wir noch!’ sage ich und gebe dir einen weiteren Schokochip.“

Nach ein paar Minuten kam ihre SMS herein:

„Weißt du, Herr, dass ich die Stellungen nach deinen Anweisungen hier vor der Spiegeltür meines Kleiderschrankes übe? Ich bin eben umgefallen, musste mich mit den Vorderpfoten abfangen, als ich versuchte auf den Zehenballen zu stehen!“

‚Oh,’ dachte ich. ‚Sie versucht allmählich, in die Rolle eines Hundes einzutauchen! – Wenn sie mir nicht nur etwas schreibt, um mir ‚Honig um den Bart zu schmieren’.’

Ich schrieb ihr zurück:

„*lächel* wunderbar, Eva. Aber ich sagte ja, das üben wir noch! Zu gern wäre ich dabei, um direkt korrigieren zu können! So musst du mir eben Rückmeldung geben, wie jetzt gerade, wenn du nicht nur Kopfkino schriftlich niederlegst, sondern real übst!“

„Ich setze mich wieder auf meine Fersen und schaue dich erwartungsvoll an…“

Keine Reaktion auf meine letzte SMS? War alles also doch eher schriftliches Kopfkino? Also mache auch ich weiter im Text:

„Ich denke, ich beginne mal ein klassisches Hundetraining, gerade wenn du wirklich vor dem Spiegel sitzt. Zu allererst bringt der Halter seinem Hund ein Kommando bei, dass beim Hund Aufmerksamkeit erzeugt ‚Ich bin gemeint, sonst niemand!’ Ich könnte mir das sparen und dich weiter mit deinem Namen rufen, um dir aber den Einstieg ins ‚Dogspace’ zu erleichtern, wähle ich ‚Tami’. Das kommt aus dem Japanischen und heißt übersetzt ‚große/großartige’ TA, ‚schön/Schönheit’ MI.“

„Tamidoggie dankt dem Herrn für den schönen Namen.“ kam als Antwort.

„*lächel* okay, TAMI. Nun folgt SITZ. Ich überschlage absichtlich nicht die schon bekannten Kommandos, damit du sie so oft wie möglich hörst und bald vielleicht automatisch ausführst – jedenfalls, wenn du soviel Vertrauen hast, dass du dich vollkommen auf mich verlässt.

Stünde ich jetzt real vor dir, würde ich ein Schokochip aus der Schüssel nehmen und ihn dir zeigen, während du auf allen Vieren vor mir stehst. Durch TAMI habe ich deine Aufmerksamkeit. Nun bewege ich das Leckerli vor dir hin und her. Ich sehe, dass du meiner Hand mit den Augen folgst. Ich bewege die Hand an deinem Kopf vorbei Richtung deinem Rücken. Du drehst den Kopf und setzt dich dabei automatisch.

Jetzt kommt mein Kommando SITZ und ich hebe den Zeigefinger. Kommandos über Gestik sind da angebracht, wo meine Stimme in der allgemeinen Geräuschkulisse untergeht! Du setzt dich also und gleichzeitig mit dem Kommando verbal und nonverbal bekommst du dein Schokochip.

Jetzt kommen noch die Feinheiten, wie öffnen der Knie und die Vorderpfoten (Fäuste in den Pfotenhandschuhen) nebeneinander auf den Boden zwischen deine Knie. Auch dafür gibt es einen Schokochip, wenn ich zufrieden mit dir bin.“

„Okay, Herr. Tamidoggie sitzt nun wie verlangt vor dem Spiegel.“

‚Hörte’ ich da Ungeduld?

„Schade, dass du mir dein Spiegelbild nicht per MMS schicken kannst!“ schrieb ich ihr zurück.

Es dauerte geraume Zeit bis ihre Antwort bei mir ankam.

„Und was muss ich als nächstes tun?“

„Wenn du SITZ kennst, dann folgt PLATZ.“

„Das heißt doch ‚Hinlegen’!?“

„Richtig. Wäre ich jetzt bei dir, würde ich erst das Kommando SITZ geben, dann ein Schokochip nehmen und ihn vor dir nach unten bewegen. Du würdest meiner Hand mit dem Mund folgen, dabei deine Ellenbogen beugen bis du flach auf dem Boden liegst. Dann bekämst du deinen Schokochip und gleichzeitig würde ich PLATZ sagen und mit der flachen Hand eine Abwärtsbewegung machen.“

„Aber so kann ich nicht lange liegen, ohne dass die Gelenke einschlafen…“

„Das ist richtig, TAMI. Du darfst selbständig die Gliedmaßen ausstrecken, oder neben den Rumpf legen, wenn du das Kribbeln spürst, aber nicht aufstehen.“

„Okay, und was nun?“
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:01

„Das nächste Kommando nun, heißt BLEIB. Dazu lasse ich dich mit SITZ oder PLATZ und/oder den entsprechenden Handzeichen erstmal einen Platz einnehmen. Dann zeige ich dir die offene Handfläche und sage BLEIB. Dann gehe ich weg und tue etwas. Bleibst du wirklich an deinem Platz ohne aufzustehen und herumzulaufen, dann erhältst du, wenn ich zu dir zurückkomme, wieder eine Belohnung.“

„Was passiert, wenn mir langweilig wird und ich trotzdem aufstehe?“

Ah, ein Test  Okay, ich schrieb ihr wahrheitsgemäß zurück:

„Stehst du zwischendurch auf, wirst du dafür nicht bestraft. Du bist für mich ein fühlendes Wesen und dir sind vielleicht die Glieder eingeschlafen… Ich komme dann wieder zu dir zurück, du begrüßt mich stehend… Dann gebe ich dir einfach wieder das Kommando zum Hinsetzen oder Hinlegen und übe das Ganze noch einmal. Du wirst mich dabei schon informieren - verbal oder nonverbal - dass dir die Glieder eingeschlafen sind oder dir langweilig wurde oder was auch immer.“

„Keine Bestrafung für die Eigenmächtigkeit?“

„Warum? Du bist doch keine Marionette, die es gewagt hat, die Fäden, an denen sie hängt zu missachten! Du bist ein fühlendes Wesen, auf dessen Gefühle ich Rücksicht nehme! Etwas anderes ist es, wenn ich mir fortgesetzt Mühe gebe und du hinter meinem Rücken ständig etwas anderes machst. In gewissem Rahmen ist das ja tolerabel, aber irgendwann muss ich mir dann schon sagen, dir fehlt es an Engagement, deine Rolle auszufüllen. – Und mich fragen, ob eine Trennung nicht angebracht wäre…“

„So schnell trennst du dich von mir? Eigeninitiative zu zeigen, ist nicht erwünscht?“

„Aber ja doch, Eva! Eigeninitiative in der Rolle, beim Ausfüllen der Rolle ist sehr wohl erwünscht! Nur einen ständigen Machtkampf führen, wer von uns beiden nun das „Alphatier“ ist, dich ständig bezwingen zu müssen, das liegt mir nicht! Wenn so etwas vorkommt, zeige ich dir mein Missfallen schon! Nur eben nicht durch anbrüllen und schlagen, sondern eher nonverbal durch einen traurigen Gesichtsausdruck und indem ich dich kurze Zeit ignoriere, dir meine Zuwendung entziehe!“

„Das empfinde ich schlimmer als die Peitsche! Da würde ich lieber geschlagen werden!“

„Findest du? Dann engagiere dich als Doggie! Dann passiert das nie!“

„Hm, und das nächste Kommando?“

„Das nächste Kommando kennst du auch schon. Es ist das Heranrufen mit ZU MIR. Kommst du sofort zu mir, indem du unterbrichst was du gerade tust, erhältst du deine Belohnung. Das sollte auch funktionieren, wenn du mich nicht siehst, sondern nur hörst.“

„Gut, und was dann?“

„Für das nächste Kommando ist es notwendig, dass du einen ruhigen Platz in der Wohnung hast - mit einer Decke, einem Kissen, einem weichen Fell oder einem entsprechend großen Hundekorb. Damit du zur Ruhe kommst, sage ich je nachdem, was zur Verfügung steht DECKE, KISSEN, FELL oder KÖRBCHEN.
Du sollst nun dorthin gehen, dich ablegen und dort bleiben. Es ist also – so gesehen – ein Kombikommando.“

„Ich werde müde, Herr.“

Ich musste lachen, als jetzt ihre Antwort-SMS hereinkam. Ihr wurde also langweilig beim lesen? Sie vermisste etwas für sie wichtiges?

Ich schrieb also:

„Ich schaue auf die Uhr, nachdem du mich mehrfach angegähnt hast und stoppe das Training.

‚Oh,’ sage ich. ‚ Es ist doch schon reichlich spät heute. Draußen ist es noch ziemlich hell. Ja, wir haben Sommer! Gut, dann machen wir eben Morgen weiter.’

Ich sage nun BEI FUSS und gehe ins Bad.“

„Ich folge dir ins Bad.“

„Dort ziehe ich mich bis auf den Slip aus und wasche mich. Dann nehme ich ein Gästetuch, mache es unter dem Wasserhahn nass und verteile etwas flüssige Seife darauf. Dann beuge ich mich zu dir hinunter und massiere dich mit dem Tuch von Kopf bis Fuß. Danach wasche ich das Tuch aus bis kein Schaum mehr entsteht und wasche dir damit den Seifenschaum vom Körper. Dann hülle ich dich in ein Badetuch und rubbele dich zärtlich trocken.
Danach klopfe ich leicht auf den Deckel des WCs und sage AUF. Du krabbelst hin und steigst mit den Vorder’pfoten’ drauf. In der Zwischenzeit habe ich deine Zahnbürste von der Ablage genommen, unter dem Wasserhahn angefeuchtet, etwas Zahnpasta drauf getan und putze dir nun vorsichtig die Zähne. Dann tupfe ich deinen Mund trocken und gehe ins Schlafzimmer mit einem Seitenblick auf dich und einem BEI FUSS.“

„Ich beeile mich an deine Seite zu kommen und mit dir Schritt zu halten auf allen Vieren. Freudig stelle ich fest, dass der Herr sich in der Geschwindigkeit seiner Hündin anpasst, so dass es mir leicht fällt, neben dir her zu gehen. Auch lässt du mir Platz in der Türöffnung, so dass ich dich nicht vorgehen lassen muss. Dankbar schaue ich zu dir auf…“

„Ich sehe, dass du in der Tür den Kopf hebst und mich anlächelst – wohl weil ich mich in der Türöffnung rechts halte.
Ich setze mich auf dein Bett und schaue dich an.

‚Jetzt haben wir doch die mitgebrachte DVD nicht angeschaut! – Egal, dazu ist irgendwann immer noch Zeit! Viel wichtiger ist das Training am lebenden Subjekt.’“

Fast unmittelbar danach kam Evas SMS herein.

„Subjekt??“

„Ja,“ schrieb ich zurück. „Oder möchtest du lieber Objekt sein??“

„*schmoll* weder noch, sondern deine lernbegierige Hündin…“

Ich musste grinsen, als ich das las. Hatte sie sich ‚auf glattes Parkett geführt’ gefühlt?

„Okay, ich drehe mich halb um, schwinge meine Beine ins Bett, rutsche weiter vom Rand weg und halte die Decke hoch. Dazu sage ich HOPP.“

„Ich springe ins Bett und mache ein besorgtes Gesicht, als es knackt.“

„Ich nehme deinen Kopf in meine Hände und gebe dir einen Kuss auf die Nasenspitze…“

„Ich sinke in die Kissen, drehe mich auf den Bauch und öffne meine Beine leicht. Schon fühle ich Wärme und Feuchte in der Körpermitte…“

„Wieder kümmere ich mich um dein Begehren. Ich nehme mir Zeit und streichele dich von Kopf bis Fuß. Umgehe aber geschickt deinen Unterleib. Trotzdem flattert deine Bauchdecke bei jedem Atemzug.“

„Ich werde wahnsinnig bei deinen Berührungen und spüre mein Verlangen. Unwillkürlich wandern meine Finger zwischen meine Beine. Doch…“

Aha, sie wollte mir also wieder ‚in den Mund legen’, was sie lesen will?

Ich schrieb ihr:

„DOCH ich halte deine Hand fest.

‚Wenn du befriedigt werden willst, wirst du warten, bis ich sie dir verschaffe, TAMI!’ sage ich. ‚Es ist dir ab sofort verboten, selbst Hand, bzw. PFOTE anzulegen!’

‚Ja, Herr,’ hauchst du und drückst dich an mich. Dabei machst du einen Hohlrücken und drehst dich halb zu mir um. Ich habe dich darauf aufmerksam gemacht, dass du ja immer noch deine Pfotenhandschuhe trägst in denen deine Hände in Form von Fäusten stecken.“

„Ich nehme einen deiner Oberschenkel zwischen meine Schenkel und reibe mich daran. Dann beginne ich, dich wie ein Hund über Wange und Brust zu lecken und spüre deinen Schwanz hart werden.“

*lach* jetzt hatte sie mich doch da, wo sie mich haben wollte, aber ich war ihr deshalb nicht böse.

„Ich streichele nun die empfindliche Haut der Innenseiten deiner Oberschenkel und fahre hauchzart die Linie deiner Schamlippen entlang. Du drehst dich leicht weg von mir, ohne den Körperschluss aufzugeben. Deine Oberschenkel sind einladend geöffnet. Doch noch immer nehme ich die Einladung nicht an.
Ich nehme deine Nippel zwischen meine Lippen, spüre wie steif sie sind und spiele mit meiner Zunge daran. Gleichzeitig dringt mein Finger unten ein und beginnt ein gleiches Spiel mit deinem Kitzler.“

„Ich könnte hochgehen bei den Berührungen. Mir ist inzwischen alles egal, was du machst. Mein Atem geht stoßweise. Einen klaren Gedanken kann ich nun nicht mehr formen.“

„Du reagierst nicht mehr rational. Ich spüre, dass du dich fallen lässt. Nun lege ich mich zwischen deine Schenkel und stoße in dich hinein. Du bäumst dich auf und beginnst meinem Stoßen entgegen zu wirken, deine Unterschenkel gegen meinen Hintern gedrückt.“

„Jaaa, endlich. Ich lasse mich gehen, treibe in einen gefühlsmäßigen Strudel, der mich davon trägt…“

Ich kürzte das Ganze nun ab, um im Rollenspiel weiterzukommen. Wollte sie die Nächte erleben, wie die Phantasie sie ihr ausmalte, sollte sie doch aus dem virtuellen Rollenspiel ein Reales machen! Ich tippte also in mein Handy:

„Dann kommt der nächste Morgen. Du empfandest die letzte Nacht wieder einmal himmlisch. Ich bin nachher wie zum Dessert mit meinen Fingern über deinen Körper gewandert, habe dich gestreichelt und mit dir gekuschelt, bis wir sanft weg schlummerten.

Als Sonnenstrahlen durch deine Vorhänge blinzeln, wirst du wach. Du überlegst:

‚Wie benehme ich mich nun aber richtig? Bereite ich ihm ein liebevolles Frühstück oder bedient er mich, wie ein Herr seine Hündin?’

Du entscheidest dich schließlich abzuwarten, bis auch ich wach werde und dir eine Anweisung diesbezüglich gebe.

Eine gute halbe Stunde liegst du so neben mir und beobachtest mich im Schlaf, als ich mich zu regen beginne. Ich taste mit geschlossenen Augen nach dir und ziehe dich an mich. Dann beginne ich zu blinzeln und öffne schließlich die Augen…“

Schob Eva Frust, weil ich nicht näher auf den Sex in der Nacht eingegangen war? Es dauerte eine ganze Weile, bis sie antwortet.

„Wie zwei Sterne strahlen mich deine Augen warm an, so dass ich unwillkürlich meinen Blick senke und flüstere:

‚Jetzt müssen wir aber schnell wieder einschlafen, Herr…’“

*schmunzel* den gestrigen Abend wiederholen und den Tag im Bett verbringen? Nein, das lag nicht in meiner Absicht. Ich antwortete ihr also:

„Meine Finger wandern zu deiner obenliegenden Schulter und streichen zart über deinen Oberarm. Du lächelst mich an. Ich frage dich:

‚Wieder einschlafen? Warum?’

‚Damit wir wieder so aufwachen können! – Und wieder und wieder…’

Ich lache kurz auf und setze dir einen zärtlichen Kuss auf die Nasenspitze. Du hebst mir deinen Mund entgegen und schon schiebe ich meine Zunge zwischen deine Lippen. Nach ein paar Minuten, in denen es nur uns beide gibt, streiche ich dir sanft über Hals und Schulter und beuge meinen Kopf zurück.

‚Es ist ja schon halb zehn,’ bemerke ich, auf den Wecker schauend. ‚Ich mache uns das Frühstück!’“

Ihre Antwort-SMS lautete:

„‚Wenn der Herr das sagt…’ sage ich gedehnt.“

„Richtig, TAMI! Wenn ich das sage, passiert das auch. Doch zuerst die Morgentoilette! Raus mit dir! Dann schiebe ich dich langsam aus deinem Bett. Du gibst nach und lässt dich neben dem Bett auf alle Viere gleiten. Ich gehe unter die Dusche, während du dich auf das WC setzt. Danach wechseln wir. Dann kommst du aus der Dusche und lässt dich von mir trocken rubbeln. Anschließend gehe ich in die Küche. Dann frühstücken wir. Du neben mir auf dem Boden.“

„Als ich den zum Napf umfunktionierten Teller leer hab, schaue ich zu dir auf…“

„Ich sehe deine Bewegung in den Augenwinkeln, schaue und lächele. Dann reinige ich deine Mundpartie und räume die Küche auf.“

„Ich mache an der Küchentür SITZ und schaue dir zu. Es ist doch immer wieder schön, wenn jemand anders diese Arbeit macht. :p “

„*dir mit erhobenem Zeigefinger drohe*  Danach nehme ich die Schokochips aus dem Kühlschrank, in den ich sie gestern Abend gestellt habe und gehe damit ins Wohnzimmer. Neugierig folgst du mir. Dort lasse ich dich noch einmal SITZ, PLATZ und MÄNNCHEN machen. Ich sage ZU MIR und gehe kurz im Kreis mit einem BEI FUSS. Jedes Kommando begleite ich mit dem dazu gehörenden Handzeichen. Dann sage ich DECKE und du gehst in eine Zimmerecke, wo ich gestern Abend eine deiner Decken auf den Boden gelegt habe und legst dich darauf ab. Für jedes Kommando, das du zu meiner Zufriedenheit befolgst, bekommst du Lob von mir, je ein Schokochip und ich streich dir sanft über dein Haar.“

„Mir macht die Wiederholung Spaß und ich bin stolz über dein Lob. Dafür streiche ich mit meiner Flanke an deinen Beinen entlang.“

„’Nun wollen wir weitermachen,’ sage ich. Ich gehe ins Bad und nehme einen frischen Waschhandschuh. In der Küche finde ich zwei Gummis. Daraus forme ich einen weichen länglichen Gegenstand, den ich zu dir bringe. Ich lobe dich, weil du immer noch auf deiner Decke liegst und zeige dir den ‚Knochen’. Ich halte ihn dir unter die Nase, bewege ihn nach rechts und links und sehe, dass du den Kopf mitdrehst. Ich klopfe damit leicht unter dein Kinn und berühre deine Lippen. Unwillkürlich schnappst du danach. Ich lasse es zu, dass du den ‚Knochen’ in den Mund nimmst.

Jetzt sage ich AUS und deute mit dem Zeigefinger auf den Boden. Überrascht lässt du den Waschhandschuh fallen. Ich lobe dich und drücke dir wieder ein Schokochip zwischen deine Lippen.

Dann sage ich SITZ. Du kommst hoch in die SITZ-Stellung. Nun sage ich GIB PFÖTCHEN und halte dir meine offene Hand hin. Du lächelst und legst eine deiner Vorder’pfoten’ in meine Hand, wofür du wieder ein Schokochip erhältst.“

„Was ist eigentlich, wenn ich ein Kommando einmal nicht befolge?“ kam nun als Antwort zurück.

Ich schrieb ihr:

„Dann bleibt das Leckerli und mein Lob aus! Stattdessen wird die Sequenz wiederholt, bis sie Erfolg zeigt. Erst dann bekommst du Leckerli und Lob.“

„Und wenn ich nicht mehr zum Mitspielen bereit bin??“

‚Oh,’ dachte ich. ‚Langeweile? Oder reitet sie ein Teufelchen? Will sie ausprobieren, wie ich auf Ungehorsam reagiere?’

Ich schickte ihr diese Antwort:

„Wer ist das Doggie, wer der Herr?“

„Ich bin das Doggie…“

„Damit in einer Gruppe nicht jeder SEIN Süppchen kocht, sondern alles geordnet funktioniert, gibt es in jeder Gruppe einen, der den Ton angibt. Sonst entsteht Chaos und die Gruppe zerfällt! Willst du, dass die Gruppe – unsere Herr-Doggie-Beziehung – zerfällt, oder willst du die Nächte weiter genießen, möglicherweise bis eine tiefere emotionale Nähe entsteht als in manchen Vanilla-Beziehungen?“

„Du bist mein Herr! Aber was machst du, wenn ich einmal absolut keine Lust mehr hab, wenn ich womöglich etwas ausbrüte, krank werde?“

„Das Miteinander ist keine gerade Linie, sondern ein ständiges Auf und Ab, Eva! Auf Hochgefühl folgt zeitliches Desinteresse. Darauf folgt dann wieder ein Hochgefühl, wenn man das Tal überwindet, indem man den Willen aufbringt weiterzumachen! Nur wer diese charakterliche Stärke zeigt und nicht die Brocken hinschmeißt, der zieht daraus persönlichen Gewinn. Der Alltag ist eben nicht immer nur Spaß!
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:05

Natürlich muss ich davon wissen! Ich kann keine Gedanken lesen, also musst du mir schon einen Einblick in dein Innerstes geben! Ganz besonders, wenn du dich nicht wohl fühlst! Ich bin dein Herr, dass heißt, ich kümmere mich, sorge mich um dich! Du bist mir das Wertvollste, das ich besitze – und das werde ich doch nicht leichtfertig aufs Spiel setzen! Danach wäre ich um einiges ärmer, denn du bist einzigartig! Dich gibt es nicht ein zweites Mal!“

„Oh, jeder andere Dom würde mich in die Wüste schicken und sich die Nächste ins Haus holen…“

„Ich bin ich! Ich bin anders, Eva. Ich achte dich als Person. Du bist mir kein Spielzeug! Ich respektiere und wertschätze dich, deine Person, dein Engagement in der Sache!“

„Du bist wunderbar, einzigartig. Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll…“

„Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit zu sein, was du fühlst?“

„Ja, so könnte man es bestimmt nennen.“

„Das gibt es aber nicht zum Nulltarif, Eva! Wie in allen Beziehungen, gilt auch hier: Geben UND Nehmen im Gleichgewicht halten! Das gilt für mich genauso wie für dich!

Das war jetzt ein wichtiges Zwischenspiel, wie du ja deine Eindrücke und Gefühle mir immer mitteilen sollst. Aber nun weiter im Text:

Du bist währenddessen wieder selbständig in die SITZ-Stellung gegangen. Ich nehme den ‚Knochen’ wieder vom Boden auf und halte ihn dir wieder vor die Nase. Wieder schnappst du danach. Wieder hörst du AUS von mir und lässt den zusammen gedrehten Waschhandschuh fallen. Ich lächele dich an, streichele dir mit dem Handrücken zart über die Wange und gebe dir deinen Schokochip. Dann nehme ich den ‚Knochen’ und werfe ihn in die gegenüber liegende Zimmerecke. Ich sage HOL und zeige dorthin, wo der ‚Knochen’ liegt.

Du läufst los, nimmst das Teil auf und bringst es mir. Nun stehst du vor mir mit dem Waschhandschuh im Mund und schaust zu mir auf. Ich nehme einen weiteren Schokochip und halte die freie Hand unter dein Kinn. Dann sage ich AUS. Du lässt das Teil in meine Hand fallen und erhältst dafür das Leckerli.“

„Das ist ein ganz schön umfangreiches Lernprogramm, Herr!“

Oh, sie war von Zweifeln geplagt? Das ist immer zutiefst menschlich!

„Du denkst, du hast zwar kein Problem, die Fülle der Kommandos zu lernen und mit der Zeit fast automatisch auszuführen – glaubst aber nicht, dass das ein Kommandotraining für echte Hunde sein kann, wegen der Menge der Kommandos? Denke nicht, dass Tiere weniger intelligent seien als Menschen, Eva! Ihre Intelligenz liegt vielleicht mehr auf anderen Gebieten als bei uns, aber sie haben ein großes Gedächtnis und ein umfangreiches Repertoire sich anderen Hunden mitzuteilen. Was wir beide gerade machen ist vergleichbar dem, wenn du in der Schule Chinesisch-Unterricht nehmen würdest…“

„Oh, aber jetzt knurrt mein Magen, Herr…“

*Lach* es reichte ihr für den Moment… Okay, noch ist nicht aller Tage Abend.

„*schmunzel* Okay, stoppen wir hier. Ich mache uns etwas zu essen. Dann schauen wir die DVD, und dann ist schon wieder Zeit, dass ich nachhause fahre. Nächstes Wochenende erwarte ich dich bei mir und dann will ich sehen, dass du die bisherigen Kommandos beherrschst!“

„Ja, Herr. So machen wir das.“

Ich machte weiter im Text

„Ich gehe also in die Küche und bereite uns etwas zu.“

„Ich krabbele auf allen Vieren hinter dir her und mache an der Küchentür SITZ. Von dort beobachte ich dein Hantieren und ein unbeschreibliches Gefühl steigt in mir auf. Nie hätte ich geglaubt, dass ein Herr mich bedienen würde! Die Anderen ließen sich eher bedienen und forderten rundum IHREN Spaß. Für alles Weitere verwiesen sie auf meine Selbstverantwortung…“

Ich musste hier für eine Erklärung unterbrechen.

„Eva, überlege mal: Du möchtest bei einer Schifffahrt auf einem Ausflugsdampfer entspannen, die Uferlandschaft genießen – mit einem Wort: Es dir gut gehen lassen. Das kannst du doch nicht, wenn du dabei auf alles Mögliche selbst achten sollst?“

„Neiiiiin…?“ kam von ihr zurück.

„Du möchtest vielmehr, dass die Besatzung die Kontrolle über alles behält und dich mit dem Gefühl, einen wunderbaren Nachmittag gehabt zu haben, wieder von Bord gehen lässt!“

„Ja, natürlich! Schließlich habe ich dafür bezahlt und das gehört zu deren Pflichten!!“

„Gut, nun versetze dich mal in die Gegenseite: Die Besatzung des Schiffes hat im Berufsalltag ein Gespür dafür entwickelt, was während einer Schiffstour mit Touristen alles schief gehen KÖNNTE und beugt vor. Sie haben (allen voran der Schiffsführer) während der kompletten Arbeitszeit bei den unterschiedlichsten Leuten an Bord ständig die volle Kontrolle. Dafür müssen sich die Passagiere Anweisungen fügen, die zu ihrem Wohl getroffen werden – und sie tun es im Vertrauen gern!“

„Ja, aber was hat das jetzt mit mir zu tun?“

War mein Beispiel etwas weit her geholt??

„Nur mittelbar, Eva, weil du mit MIR zu tun hast, Eva! Ich komme aus der Fahrgastschifffahrt. Ich habe meine Augen überall. Ich lasse die Ereignisse laufen, solange ich keine Gefahr für dich ‚wittere’. Ich schreite ein, sobald ich ein Problem erkenne, um es zu ‚umschiffen’, oder wenn es durch eine Aktion/Nichtaktion von dir geschehen ist, die Folgen zu mildern.
Letztens zum Beispiel bin ich mal mit dem Bus gefahren. Eine Gruppe Frauen mit riesigen Reisekoffern stiegen ein. Sie deponierten die Koffer im Bereich der hinteren Türen und verteilten sich auf die Sitzplätze. Mein Stammplatz ist aus Gewohnheit immer an der hinteren Tür, beim Ausstieg also, bzw. Einstieg für Rollstühle und Kinderwagen. In der nächsten Kurve kippten zwei Koffer um. Ich stelle sie wieder hin. Dann passierte das wieder. Ich sichere den Koffer. Schließlich schlidderte ein Koffer bei einem Fahrmanöver durch den halben Bus. Ich bin also aufgestanden, hab ihn eingesammelt und mich daneben gestellt, dass ich den ganzen Koffern mit meinen Beinen Halt gab. Jetzt sag mal, was passiert wäre, wenn ich mich auf die Selbstverantwortung der Gruppe berufen und weggesehen hätte. Das wären an jeder Station dutzende Stolperfallen gewesen und die über 50jährigen Frauen wären beim Versuch, die Situation zu klären hingesegelt und vor Beginn der eigentlichen Reise zum Teil ins Krankenhaus gekommen…“

„Was haben die Frauen gesagt?“

War sie nun belustigt oder gelangweilt?

„*Lach* Sie haben sich bedankt und wollten mich als Reisebegleitung engagieren für die nächsten zwei Wochen…“

„Hast du angenommen?“

Interesse 

„Ich? Ich muss arbeiten. Ich kann mir nicht einfach Hals über Kopf frei nehmen. Ich hab Pflichten!“

„Und was wolltest du mir jetzt damit sagen?“

Okay, ich übersetzte ihr also das alles…

„Ganz einfach: Ich hab Erfahrung. Gib die Kontrolle über dein Leben an mich ab. Übergib mir die Verantwortung für dich und du hast eine Menge Alltagssorgen weniger! Du fühlst dich freier! Frei von den Zwängen der Gesellschaft. Frei, deine Neigung in dem Rahmen leben zu können, den ich vorgebe! Der Rahmen, den ich vorgebe, orientiert sich an deinem Wohl und daran, was wo wie in dieser Gesellschaft machbar ist. ICH zerbreche mir den Kopf dafür, den goldenen Mittelweg zu finden! DU kannst dich vertrauensvoll auf mich verlassen!“

„Ja, eben letzteres ist so schwer. Ich kenne dich nicht persönlich. Wie soll ich da solch großes Vertrauen in dich setzen können?“ antwortete sie.

„Ich weiß, Eva, ich weiß! Dieses ganze Gerede vom Treffen und Spielen ‚ohne Anlauf’ ist vielleicht etwas für Sessions, aber nichts für eine Beziehung! Vertrauen ist eine empfindliche Pflanze. Sie braucht intensive und langzeitige Pflege. Viel zu schnell ist sie durchgebrochen. Willst du eine Doggie-Owner-Beziehung mit mir, muss ich dir Zeit geben Vertrauen zu fassen. Du musst dafür auch nicht die komplette Kontrolle an mich abgeben, sondern bei steigendem Vertrauen immer mehr. Du kannst mir auch Kontrolle über dich entziehen, wenn du Vertrauen in mich verlierst!“

Ihre nächste SMS kam spät und war sehr einsilbig:

„Hm…“

Nach einer längeren Zeit der Stille fragte ich an:

„Eva??“

Sie schrieb mir nur:

„Du, sei mir nicht böse, lass uns das Rollenspiel gerne weitermachen…“

Sofort tippte ich in mein Handy:

„Ich bin dir NIE böse, Eva! Warum sollte ich? Du bestimmst den Zeitraum, sowie die emotionale Nähe zu mir!

Gut – das Rollenspiel. Ich mache uns also das Mittagessen und teile es auf einen flachen Teller auf für mich und einen tiefen Teller für dich. Deine Portion schneide ich in mundgerechte Stücke und stelle den Teller vor dich. Dann essen wir und nachher reinige ich sanft deine Mundpartie. Dann spüle ich die paar Sachen und räume auf.

Schließlich gehe ich ins Wohnzimmer, nehme die mitgebrachte DVD und schiebe sie in deinen DVD-Player. Dann setze ich mich in den Sessel.“

„Ich folge dir ins Wohnzimmer und schaue neugierig, was du machst. Dann setzt du dich und ich lasse mich neben dir in SITZ-Position nieder. Du betätigst die Fernbedienung und der Film startet. Ich bin ganz gebannt.“

„Der Film zeigt einen Mann am Strand mit einer Urne in der Hand. Darin die Asche seines geliebten Hundes. Dann wird eine junge Blumenverkäuferin vorgestellt, die ihren Freund zum Teufel schickt. Sie befindet sich in einer emotionalen und finanziellen Krise. Niedergeschlagen sitzt sie an ihrem Stand, als der Mann sie anspricht. Er hat den Verlust seines Setters zu verkraften. Es entwickelt sich eine Romanze. Sie stimmt für eine beträchtliche Summe zu, für erst einmal sechs Monate sein menschliches Haustier zu werden, nackt auf allen Vieren zu laufen, in einem Käfig zu schlafen und an einer Leine geführt zu werden.

Nun ist dieser Mann reich, und so will er natürlich über den Wert seines Besitzes Bescheid wissen. Er nimmt Verbindung zu einer Organisation auf, die sich Globaler Sklaven Markt nennt, um sein neues Haustier zu präsentieren und ihren Marktwert bestimmen zu lassen. Da dahinter eine weltweite Organhändler-Organisation steht, kommt nun Action in die Geschichte. Allerdings in einer Richtung, die das Ganze für mich unangenehm macht.“

Nun verließ sie das Rollenspiel mit der Frage:

„Würdest du mich Anderen Herren vorführen?“

Wahrheitsgemäß antwortete ich ihr:

„Wenn ich weiß, dass alles harmlos ist, und dich keiner anrührt – vielleicht…“

Sie hakte nach:

„Wenn ein Rüde ausgesucht wird, mich zu decken?“

Also wurde ich präziser. Dies war wohl ein Punkt, der sie beschäftigt! Ich bin nunmal kein SMler. Vergewaltigung wird es mit mir nicht geben!

„Ich will, dass du Spaß am Dogplay hast und ich will auf dein Wohl achten! Ich will NICHT, dass dir irgendetwas passiert, Eva! Das habe ich dir vorhin zu vermitteln versucht!

Außerdem, warum sollte ICH deinen Marktwert wissen wollen?“

„Nun, Herren macht es stolz, das Größte, Beste, Schönste… zu besitzen. Sie konkurrieren untereinander darum!“

„Ah… Wenn du real mein Doggie wärst, heißt das für mich, du hast dich vertrauensvoll in meine Hände gegeben – oder anders: Du hast dich mir geschenkt! Welchen Wert hat nun ein Geschenk, das darin besteht, dass man sich selbst zum Geschenk macht?“

„Das ist völlig unterschiedlich. Einer Frau mit wenig Selbstwertgefühl ist dieses Geschenk auch nur von geringem Wert. Der Wert steigt mit dem Selbstwertgefühl, wobei sich eine Frau mit hohem Selbstwertgefühl niemals verschenken würde. Sie würde eine hohe Gegenleistung erwarten!“

„Ich sage dir eins: Die Frau braucht einen starken Charakter, auch in emotionalen Tiefpunkten nicht die Brocken hinzuwerfen, sondern dem Herrn zu vertrauen, dass er doch alles zum Guten wendet. Etwas dafür ERWARTEN, ist die falsche Lebenseinstellung!
ABER: Der Herr – wenn er denn einer ist – wird ihr Geschenk hoch schätzen! Ja, er weiß, dass er das Wertvollste erhalten hat, was ein Mensch zum Geschenk machen kann! Und dem entsprechend wird er handeln! Das siehst du ja an meinem Verhalten dir gegenüber.“

„Ja, wenn das, was du mir da schreibst real wäre…“

„Du denkst, dass zwischen virtuell und real ein tiefer Graben klafft, der da Alltag heißt? Richtig, im Alltag beweist sich, ob das Reden bestand hat! Deshalb sagte ich ja, du hast alle Zeit der Welt, Vertrauen zu mir aufzubauen! Du gibst daher die Kontrolle über dich auch nur tröpfelweise an mich ab!“

„Wenn wir uns jemals real treffen…“

„Richtig, Eva!

Nach dem Video bleibe ich noch eine Weile bei dir sitzen, damit du Zeit hast das Gesehene zu verarbeiten und mit mir darüber zu sprechen. Dann mache ich mich auf den mehrstündigen Heimweg in der Hoffnung, dich am nächsten Wochenende bei mir begrüßen zu können. Während der Woche halten wir SMS-Kontakt und telefonieren ab und zu.“

„Ich fühle mich so wohl in deiner Nähe! Ich habe gar keine Lust Fragen zu stellen, oder besser: In meinem Kopf jagen sich die Gedanken. Ich habe nicht die kleinste Chance, einen davon zu fassen zu kriegen, um ihn formulieren zu können. Stattdessen suche ich Körperkontakt. Damit breitet sich zunehmend Ruhe in mir aus. Dann bin ich traurig, als du dich verabschiedest.“

„Aber wir halten doch Kontakt! Du kannst mich jederzeit antexten! Eine Antwort-SMS bekommst du, sobald es mir möglich ist. Ist dein Anliegen komplexer, telefonieren wir dann auch!“

„Den Rest der Arbeitswoche habe ich das Gefühl ständig unter Strom zu stehen, so angespannt erwarte ich den Feierabend am Freitag. Das ist mir früher nie passiert! Täglich melde ich mich morgens bei dir mit einem Guten-Morgen-Gruß. Ein paar SMS hin und her und du bist über das Wesentliche informiert, was meinen Tag betrifft. Nach Feierabend meldest du dich dann bei mir. Wir sprechen über den Tag und ich erzähle dir, welche Gedanken und Gefühle mich während der Arbeit beherrscht haben. Am Mittwochabend erlaubst du mir, dass ich Hand an mich lege und bleibst am Telefon bis ich komme.“

Oh, vermisste sie etwas? Ach ja, sie ist nymphoman…

„Endlich ist Freitagnachmittag. Du hast Feierabend und fährst nachhause…“ schrieb ich ihr.

„Ja, ich ziehe mich kurz um und programmiere meinen Navi. Dann beginnt meine Fahrt zu dir. Wieder ist mein Kopf voller flüchtiger, nicht fassbarer Gedanken und ein Bauch voller Insekten, so scheint es mir. Dann erreiche ich das Haus, indem deine Wohnung liegt und parke mein Auto in der Nähe. Dann gehe ich zur Haustüre und drücke deine Klingel. Du öffnest und ich steige die Treppe hoch zu deiner Wohnungstüre.“

„Als es klingelt schaue ich aus meinem Buch auf. Ich lege es zur Seite und gehe zur Wohnungstür, um den Türöffner zu betätigen. Dann bleibe ich an der halb geöffneten Tür stehen und warte, wer da die Treppe zu mir hoch kommt. Als du die letzte Biegung nimmst, erkenne ich dich und lächele dir aufmunternd zu. Du lächelst etwas schüchtern zurück.

‚Hallo, Eva! Schön dich zu sehen!’ sage ich und nehme dich in den Arm, als du bei mir angekommen bist. Ich beuge mich zu dir, um dir einen Begrüßungskuss zu geben.“

„Ich öffne den Mund und schließe meine Augen, als du den Arm um mich legst.“
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SirHermann
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:11

„Das nutze ich und meine Zunge beginnt ein kurzes Spiel mit deiner. Dann nehme ich dir deine kleine Reisetasche ab und stoße meine Wohnungstür weiter auf für dich. Du betrittst meine Garderobe und ich schließe die Tür hinter uns.“

„Neugierig blicke ich mich um. Von der Garderobe geradeaus geht es in die Küche, wie ich sehe und links davon liegt das Wohnzimmer. Ich schaue dich an…“

Sie wollte erstmal etwas zu meiner fiktiven Einrichtung schreiben? Ich war gespannt, was ihre Phantasie sich da ausmalt und antwortete ihr:

„Ich nicke dir aufmunternd zu.“

Nun ließ sie wohl ihrer Phantasie freien Lauf…

„Nach einem kurzen Blick in die Küche betrete ich das Wohnzimmer. Ich bin auf eine typische Junggesellen-Wohnung gefasst gewesen. Wahllos zusammen gewürfelte Möbelstücke… Hauptsache, man muss zum Kauf nicht in mehr als ein Möbelhaus gehen. Überrascht stelle ich fest, dass du sehr wohl einen Einrichtungsgeschmack beweist. Die Couch besteht aus zwei Zweier-Sofas, übereck gestellt und getrennt von einem Beistelltisch und einem Couchtisch. Dann gibt es da noch ein paar Schrankelemente und Regale an den Wänden gruppiert, sowie eine HiFi- und TV-Anlage.

Ich verlasse das Wohnzimmer wieder. Zurück in der Garderobe öffne ich die geschlossene Zimmertür und finde ein Bad. Dem Bad gegenüber befindet sich noch eine Tür. Das muss dann wohl das Schlafzimmer sein.

Als ich die Tür öffne, reiße ich erstaunt die Augen auf. Während das Wohnzimmer in Erdfarben gehalten ist, dominieren hier die Farben Rot und Schwarz. Die Wände sind Rot gestrichen. Den Boden bedeckt ein schwarzer Teppichboden. Links an der Wand steht eine schwarze wandfüllende Schrankwand mit verspiegelten Schiebetüren. Geradeaus steht das Bett. Es hat ein Gestell aus schwarzem Metall. Laken und Bettwäsche sind bordeauxrot. Links und rechts des Bettes befinden sich schwarze Nachtschränkchen. Über dem Kopfende des Bettes hängt ein großes Bild. Es zeigt – mich – vor schwarzem Hintergrund. Das Motiv hast du wohl beim letzten Event in Auftrag gegeben, denn es zeigt mich aufschauend auf allen Vieren.

Ich schließe die Tür wieder und kehre zu dir ins Wohnzimmer zurück. Du hast inzwischen mit Kerzen für stimmungsvolle Atmosphäre gesorgt und sitzt so auf der Couch, dass du mich beim Eintreten sofort siehst.“

Boah, da hat sie aber eine Menge geschrieben! Nun wird es aber Zeit, dass wir im Spiel weiterkommen!

„Du bist ja immer noch mit diesem hübschen Sommerkleidchen bekleidet und auf zwei Beinen unterwegs…“

„Ja, sorry, Herr. Ich vergaß mich. Es ist alles so neu für mich… Ich ziehe mich sofort aus und lege meine Sachen ordentlich auf die Couch. Dann gehe ich auf alle Viere und nähere mich dir. Ich reibe meinen Kopf an deinen Knien und sage:

‚Jetzt verstehe ich, warum du so anders bist, als die anderen Herren!’“

„So? Warum?“

„Deine Wohnung ist keine typische Junggesellenwohnung! Du hast einen eigenen Geschmack, umgibst dich nicht mit Sachen von der Stange!“

„Och, so ganz stimmt das nicht! Meine Möbel sind keine Einzelanfertigungen…“

„Ja, aber es wirkt nicht phantasielos nebeneinander gestellt nach dem Motto: ‚Ich brauche ein Bett, einen Schrank, eine Sitzgelegenheit…’, sondern es sieht aus, als hast du dir Gedanken gemacht, was genau du willst!“

„Das ist wohl wahr. Ich habe teilweise gesucht, bis ich das Richtige für mich gefunden habe!

Aber jetzt wollen wir weitermachen: AUF, TAMI!“

„Du schreckst mich aus romantischen Betrachtungen auf. Meine Gedanken gingen gerade in eine mögliche Zukunft an deiner Seite…“

Oh, was las ich da? Hatte sie in den vergangenen Tagen über sich und mich Gedanken gemacht? Dann musste das Kommandotraining eben noch ein paar Minuten warten…

„ZU MIR, TAMI!“

„Ich komme ganz nah an dich heran, berühre mit meinen Rippen deine Knie und reibe mich leicht an dir. Deine Hand fährt durch mein Haar.“

*lach* okay, sie mochte also von mir gestreichelt werden…

„Genau, ich streichele dich und frage:

‚Du hast dir also in den vergangenen Tagen ein paar Gedanken gemacht? Dir gefällt das Dogplay, das Umsorgt werden, die liebevolle Zuwendung, mein Kümmern um alles Wesentliche?“

„Ja, Herr. Das gefällt mir.“

„Und du möchtest das intensivieren? Möglicherweise sogar täglich nach Feierabend in diese Rolle schlüpfen und so den stressigen Büroalltag vergessen und entspannen?“

„Ja, Herr. Das habe ich in der vergangenen Woche zeitweise abends auch so gemacht. Aber ich musste immer wieder aufstehen, um mir selbst etwas zu holen. Auch die Hausarbeit macht sich nicht von allein und ist nicht auf Vierfüßler zugeschnitten!“

Ich musste lachen.

„Ja, dieses Problem haben alle ‚Streuner’! Aber dafür sind wir beide ja zu diesem Event gegangen und haben uns gefunden. Wir können uns also ergänzen und so beide mehr Spaß aus dem Dogplay ziehen!“

„Das stimmt, Herr. Und ich bin auch so froh, dich getroffen zu haben! Aber wir wohnen zu weit auseinander für tägliches gemeinsames Dogplay…“

„Wärst du denn bereit, deine Wohnung aufzulösen und bei mir einzuziehen?“

„Ja, aber dann habe ich einen viel zu großen Arbeitsweg!“

„Kommt Zeit, kommt Rat, Eva! Zwei Möglichkeiten: Du suchst eine vergleichbare Stelle hier in der Stadt und kündigst deinen Job, sobald du den neuen Arbeitsvertrag in der Tasche hast. Dann ziehst du hier ein, bist tagsüber im Büro und nach Feierabend genießt du es mein Doggie zu sein.
Oder du kündigst deinen Job, ziehst zu mir und wir suchen dann erst einen neuen Job für dich. Bis du den neuen Job hast, bist du rund um die Uhr mein Doggie, auch wenn ich arbeitsmäßig außer Haus bin, denn auch Hunde bleiben Stundenweise allein in der Wohnung. Das ist auf jeden Fall besser als 250km zwischen uns zu wissen.“

„Das stimmt wohl, Herr. Aber die erste Möglichkeit gefällt mir schon besser! Ich möchte nicht zu sehr abhängig sein von dir. Schlimm?“

„Nein, absolut nicht, Eva! Ich freue mich, dass du die Entfernung zwischen dir und mir als schmerzlich empfindest und daran etwas ändern willst! Also bin ich einverstanden, dass du erst zu mir ziehen willst, sobald du hier einen neuen Job in Aussicht hast.“

„Das freut mich, Herr! Und befremdet mich allerdings auch etwas…“

„Was befremdet dich?“

„Nun, die Anderen hätten jetzt befohlen, was ich zu tun habe…“

„Und du hättest die Wahl, dem Befehl Folge zu leisten und dich abhängig zu machen, oder dich von dem Herrn zu trennen? Wenn du gehorchst, wärst du in der Gefahr, das dieses ‚Höher-Schneller-Weiter’ in der Beziehung zu diesem Herrn irgendwann an seine Grenzen stößt, er sich zu langweilen beginnt und dich verlässt, und du dann mittellos dastehst und von vorn beginnen musst…“

„Ja, das ist mir schon zweimal passiert! Darum wollte ich erst herziehen, wenn ich hier einen Job habe und so auf eigenen Beinen stehen kann!“

„Und nun wundert es dich, dass ich dir keinen Befehl erteile, sondern dir die Wahl gelassen habe?“

„Das ist so untypisch, dass ich an deiner Dominanz zweifele. Deshalb sagte ich, es befremdet mich…“

„Schau, Eva. Was ist besser? Dass du dich unter Zwang unterwirfst, oder dass du dich freiwillig in meine Hand gibst? Im ersten Fall reagierst du nur. Im zweiten Fall zeigst du einen starken Charakter: Du WILLST mir gehören, in guten wie in schlechten Zeiten.
Genauso wie mein Erziehungskonzept: Unter der Peitsche tust du, was man von dir verlangt. Tust du durch Lob und Belohnung, was man von dir verlangt, wird eigener Antrieb von dir verlangt. Dass ich dir einen starken Charakter zubillige, ist eine Aufwertung, Wertschätzung meinerseits!“

„Ja, aber ich habe nicht immer einen starken Charakter. Ich bin auch manchmal schwach und brauche dann einen gewissen Antrieb…“

„Ah, und hier hatte dich dann die Gerte oder das Paddel usw. angetrieben?“

„Ja, Widerspruch war nicht erlaubt. Es sei denn, mein Körper machte nicht mehr mit!“

„Du weißt, dass ich kein Anhänger des ‚Höher-Schneller-Weiter’ bin! Auch weiß ich, dass manchmal die Motivation nachlässt. Da hilft, dich liebevoll zu motivieren, verbal oder nonverbal, bis dahin, dir eine Auszeit zu genehmigen!

Aber wir sind schon wieder weit von unserem Thema abgekommen, auch wenn dieses Zwischenspiel wichtig für dich war und ich deshalb darauf eingegangen bin! Wie sagt man dazu: Ich habe ein hörendes Herz…“

„Ja, das hast du wirklich, Herr! Du bist offen für alles, was mich beschäftigt, und beweist ein Herz mit deinen entgegenkommenden Problemlösungen…“

„Die sich aber innerhalb der Grenzen bewegen, die ich vorgebe! Ich bin bei Abweichungen von der globalen Linie durchaus konsequent!

Unser Rollenspiel: Ich habe dich heran gerufen und wiederhole die Kommandos, die du schon kennst. Nacheinander sage ich mit Unterstützung der Handzeichen SITZ, Platz, AUF, MACH MÄNNCHEN, SITZ, HOL, BEI FUSS, gehe mit dir an meiner Seite kurz im Wohnzimmer herum und setze mich auf den Rand der Couch. Dann klopfe ich auf die breite Sitzfläche neben mir und sage HOPP…“

„Ich springe vorsichtig auf die Couch und lege meinen Kopf auf deinen Oberschenkel. Aus dieser Position schaue ich zu dir auf…“

Sie hatte wieder umgeschaltet ins Rollenspiel. Also antwortete ich:

„Ich beuge mich vor, angele ein Schokochip aus der Schüssel auf dem Couchtisch und halte es dir hin. Dabei streichele ich dir über den Kopf in den Nacken und massiere gedankenverloren deine Schultern.“

„Ich nehme das Leckerli mit den Lippen an und genieße deine Massage mit ‚Hmmmm…’“

„Ich muss darüber lächeln und angele noch ein Schokochip. Das halte ich dir wieder vor die Nase, nur etwas weiter weg. Du reckst dich, um daran zu kommen. Da bewege ich es seitlich weg. Du behältst das Leckerli im Auge und drehst den Kopf. Ich bewege die Hand weiter Richtung deines Nackens. Du drehst dich auf die Seite und noch weiter. Jetzt liegst du auf dem Rücken und ich gebe dir den Schokochip, sage dabei ROLL und mache mit dem Zeigefinger der anderen Hand eine kreisförmige Bewegung in deinem Sichtbereich.“

„Oh, ein neues Kommando?“

„Ja, TAMI, da gibt es noch einige,“ antwortete ich ihr mit einem Lächeln. „Ich nehme noch einen Schokochip und wiederhole das Kommando. Nun liegst du wieder auf dem Bauch. Und noch ein drittes Mal sage ich ROLL und beschreibe mit dem Zeigefinger einen Kreis. Nun drehst du dich schon ohne Schokochip. Trotzdem bekommst du einen von mir, als du wieder auf dem Rücken liegst. Dann beginne ich, die Linie deiner Schlüsselbeine mit dem Zeigefinger sanft nachzuziehen.

Du liegst mit dem Kopf auf meinem Oberschenkel und schaust, was ich mache. Mein Finger wandert zwischen deinen Brüsten tiefer bis kurz über dem Bauchnabel. Dann erkundet er deine Brust.“

„Oh, Herr, meine Nippel werden hart…“

„Ich massiere erst die eine, dann die andere Brust und spiele sanft mit dem einen, dann dem anderen Nippel…“

„Ich mache ein Hohlkreuz und hebe meine Arme. Meine Fäuste in den Pfotenhandschuhen liegen rechts und links neben meinen Wangen. Meine Augen schauen flehend zu dir auf. Ich seufze leise.“

Ich schrieb zurück:

„Ich schaue zur Uhr. Es ist Nachmittag. Mir kommt eine Idee. Der Schelm blitzt in meinen Augen. Ich halte deinem Kopf, stehe von der Couch auf und lege ihn sanft ins Polster.“

„Ich schaue erstaunt zu dir auf. Was hast du vor?“

„Ich gehe hinüber ins Schlafzimmer und nehme einen Karton vom Hocker hinter der Schlafzimmertür. Zurück im Wohnzimmer, nehme ich ein felliges Etwas aus dem Karton und halte es hoch, so dass es sich auseinanderfaltet.

‚Das müsste dir passen,’ sage ich. ‚Ich habe es mit deiner Konfektionsgröße bestellt.’

Das Teil sieht aus wie ein Overall, oder besser: Wie ein Karnevalskostüm, denn da baumelt etwas zwischen den Hosenbeinen. Ich öffne einen langen Reißverschluss im Rücken und ziehe es dir an, so wie du auf der Couch liegst. Dann sage ich ROLL und schließe den Reißverschluss, nachdem ich das Kostüm zurecht gezupft habe.

Ich sage AB und deute neben die Couch. Du krabbelst runter und ich zupfe noch einmal daran herum. Dann bin ich zufrieden und greife wieder in den Karton.“

„Ich bewege mich etwas in dem ungewohnten Kleidungsstück und bewege meinen Po hin und her. Dabei schaue ich nach hinten und sehe, wie der buschige Schweif wackelt. Dann schaue ich neugierig, was du noch in dem Karton hast.“

Meine Antwort erfolgte prompt:

„Als nächstes ziehe ich ein paar Spezialschuhe aus dem Karton, die deinen Fuß stützen. Darin gehst du genauso, wie jetzt barfuss: Nur die Zehen berühren den Boden bis zum Fußballen. Darunter eine kurze Sohle. Der Fußrücken liegt in einem Stützbett mit Sohle und die Schnürung erfolgt oberhalb des Knöchels. Schließlich bekommst du noch ein neues Halsband und zum Schluss nehme ich eine schmale Windhundmaske aus dem Karton. Sie hat Druckknöpfe, mit denen sie an dem Halsband befestigt wird, das ich dir gerade angelegt habe.“

Kurz darauf kam ihre SMS herein:

„Ich bin sprachlos! Was hat mein Herr mit mir vor? Soll ich nicht mehr nackt sein in seiner Nähe?“

Ich schrieb lächelnd zurück:

„Ich gehe zur Wohnungstür, sage BEI FUSS und halte dir die Tür auf.“

„Du willst mit mir vor die Tür? Ich gehe durch die Tür und warte im Treppenhaus. Du schließt die Tür…“

„Ich gehe die Treppe hinunter und halte dir die Haustür auf.“

„Gehe hinter dir her die Treppe runter, mache vor der Tür SITZ und schaue zu dir auf…“

„Ich gehe zum Auto, öffne die Heckklappe und den Transportkäfig und sage HOPP. Dabei lege ich die Hand auf die Decke am Boden des Käfigs.“

„Springe rein und lege mich auf die Decke ab.“

„Ich schließe nun beide Klappen, setze mich ans Steuer und fahre ins nahe Wäldchen. Dort parke ich, lasse dich raus, lege dir eine Leine an und spaziere mit dir gemütlich über die Wanderwege.“

„Gehe brav neben dir her und sehe immer wieder mal hoch zu dir…“

Es schien mir, dass sie neugierig über den Verlauf des Rollenspiels war…

Ich schrieb also zurück:

„Da kommt uns ein älteres Ehepaar entgegen. Der Mann macht große Augen. Dann grinst er von Ohr zu Ohr. Auch die Frau ist baff erstaunt, sagt aber zuerst nichts. Im Vorbeigehen höre ich nur, dass sie zu ihrem Mann sagt NUN SAG DOCH MAL WAS, EGON..

Der dreht sich daraufhin um und sagt zu mir: ‚Hallo, guten Tag. Schönes Wetter heute.’
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:13

Auch ich wende mich um, grinse und sage: ‚Ja, wirklich wunderbar.’

Er dann: ‚Und einen schönen Hund haben Sie!’

Ich: ‚Oh ja, ein European!’

Und zu dir sage ich GIB PFÖTCHEN!“

„Sehe die auch und wackele mit der Rute beim Vorbeigehen,“ antwortete Eva nun.

Diese Antwort gefiel mir so nicht, darum ging ich näher auf die Situation ein und schrieb:

„*schmunzel* wenn es nur ein Vorbeigehen wäre. Aber die Frau will ein Statement abgeben. Nur – ihr Mann amüsiert sich und nun sollst du Beiden deine Faust in die Hand legen. Der Mann macht das Spiel mit. Die Frau macht einen Schritt zurück und eine Abwehrbewegung…“

„Gebe dem Herrn mein Pfötchen und sehe unschuldig an ihm hoch.“

„Die Frau ruft vorwurfsvoll aus: EGON!, worauf ich mich höflich von den Beiden verabschiede und wir gehen weiter. Ich muss unterdrückt lachen.“

„Gehe neben dir her und höre, wie du nur sagst…“

„’Das sind ‚Vanillas’, an denen ist die Zeit vorbei gegangen…’

Da kommt uns eine junge Joggerin entgegen, sieht uns und stolpert über einen Baumstamm. Ich eile hin, helfe ihr auf und nehme ein Pflaster aus der Erste-Hilfe-Box für Hunde an meinem Gürtel. Kurz danach habe ich sie verarztet und ich frage sie, ob ich sie zu ihrem Auto bringen soll. Sie lehnt ab. Man sieht ihr an, wie konfus sie in der Situation ist.

Ich sage zu dir: Komm, wir laufen zum Auto zurück, damit wir nicht noch mehr anstellen “

„Winsele und lecke kurz ihre Hand und gehe mit zum Auto.“

„Du kommst wieder in den Transportkäfig. Wir fahren nachhause. Dort ziehe ich dir Maske und Ganzkörperkostüm aus, dann mache ich uns etwas zu Essen. Deine Portion kommt wie üblich in deinen Napf. Eine Flasche mit Limo halte ich bereit, falls du Durst hast.“

„Trinke brav aus der Flasche und esse den Napf leer und hüpfe auf das Sofa. Lege meinen Kopf auf deinen Schoß.“

‚Oh, Eigeninitiative,’ denke ich belustigt. Ein wohlerzogener Hund wartet eher auf das Kommando. Aber auch damit komme ich klar. Ich muss die Eigeninitiative nur lenken können. Ich kommentiere das also nicht weiter, sondern schreibe:

„Nach dem Essen, komme ich zur Couch, setze mich und schaue im Programm. Dann schalte ich den Film ‚PS. Ich liebe Dich’ von Cecilia Ahern ein. Während der Film läuft, kraule und streichele ich dich überall.“

„Schmiege mich an dich und meine Nippel stehen hart davon ab und ich werde feucht.“

„Ich lasse den Film einfach laufen, stehe auf und schaue aus dem Fenster. Es beginnt schon zu dämmern. Also gehe ich ins Schlafzimmer und ziehe mich aus.“

„Bleibe auf der Couch liegen, alle Viere nach oben,“ beantwortete sie mir meine SMS.

‚Oh,’ dachte ich und schmunzelte. ‚Wo bleibt die Eigeninitiative jetzt? Keine Neugier, was ich im Schlafzimmer treibe?’

„Ich wundere mich, dass du mir nicht – wie bisher - neugierig folgst, schaue aus der Schlafzimmertür, sehe dich liegen und muss grinsen. Ich rufe ZU MIR und gehe wieder ans Bett zurück.“

„Springe los und unter die Decke und lecke sofort an deinem großen Teil?“ kam als Antwort-SMS zurück. Eigeninterpretation eines Kommandos – mit Fragezeichen… :-D

Ich bremste ihren Elan ein wenig, indem ich steuerte:

„Das größte Sexualorgan der Frau ist ihre Haut. Also streichele und massiere ich dich von Kopf bis Fuß und nehme deine Nippel in den Mund, um sie mit der Zunge zu massieren.“

„Meine Nippel werden immer härter und ich lecke und sauge an deinem Teil und laufe aus…“

„ Ich knie mich auf die Matratze, ziehe dich hinten hoch und massiere die Lippen zwischen deinen weit gespreizten Beinen energisch.“

Ihre Phantasie ging nun aber mit ihr durch, merkte ich an ihrer nächsten SMS.

„Schreie und merke wie dein Teil sich in mein Loch drückt. Stöhne immer wieder auf!“

Ich bestärkte sie ein wenig…

„Richtig, ich stoße hart in dich und beginne dich mit langsamen Stößen zu nehmen. Allmählich wird mein Rhythmus schneller.

Auf einmal stöhnst du auf und wirfst den Kopf nach rechts und links. Du machst ein Hohlkreuz und drückst dich an meine Brust. Ich halte dich mit einer Hand und stütze mich mit der anderen Hand ab. Dann beginne ich deine Nippel mit der Zunge zu massieren, gleichzeitig während ich dich stoße.“

Das schien ihr zu gefallen, denn ihre Antwort-SMS lautete:

„Ich spüre, wie dein Schwanz immer fester an meine Schamlippen drückt, dann ist deine Eichel drin. Dann stößt du deinen Schwanz auch schon rein. Ich reiße meine Augen auf und zittere am ganzen Körper.“

Hm, darauf erwiderte ich ihr:

„Ich rede beruhigend auf dich ein und streichele dich, damit du ruhiger wirst und auch genießen kannst…“

Jetzt antwortete sie:

„Ich spüre wie dein Schwanz immer an meinen Schamlippen reibt und zittere und winde mich bei jedem Stoß. Und dann spüre ich, wie du an meinen Nippeln leckst und küsst und stöhne auf, als du immer fester in mir stößt. Ich zittere und winde mich als ich spüre wie meine Nippel fest und steif abstehen. Ich stöhne, denn ich spüre deinen Schwanz ganz tief.“

Irgendetwas fehlte, also schrieb ich nun:

„Ich ziehe mich aus dir zurück und fessele dir die Fußgelenke zusammen. Dann schiebe ich mich sanft zwischen deine Knie und dringe wieder in dich ein. Jetzt sind deine Beine in meinem Rücken geschlossen.“

Sie schrieb nun:

„’Ja, das will ich auch,’ stöhne ich und zittere auf, als ich spüre wie meine Schamlippen auf deinem Schwanz immer hin und her reiben. Dann bäume ich mich auf, als es mir überall kribbelt, zucke zusammen, schreie auf, spüre wie es mir kommt. Meine Schamlippen sind ganz dick und mein Kitzler fest. Spüre jeden Stoß und stöhne immer auf und schreie als ich komme.
Ich spüre die Fesseln an meinen Beinen und spüre wie du immer fester und schneller stößt. Zittere immer auf, als dein Schwanz in mich geht, winde mich und stöhne.“

„Ich mache weiter bis auch ich abspritze. Du liegst nun erschöpft und apathisch da. Ich löse deine Fußfessel und drücke dich wieder an mich, blase dir sanft eine Haarsträhne aus der Stirn und streichele dich ausgiebig.“

„Ich spüre, wie du in mich spritzt und schreie wieder auf. Dann liege ich an deiner Brust und streichele dich auch, sage dass ich mehrmals gekommen bin und gebe dir einen Kuss auf den Mund.“

„’Du bist mein liebstes Doggie,’ flüstere ich dir ins Ohr und küsse dich auf die Stirn.

Dabei berühre ich hauchzart deine Scham, die noch voll empfindlich ist. Du reagierst entsprechend.

‚Für mich bist du kein Spielzeug, das nur meiner Lust dient, sondern ein Lebewesen mit Gefühlen! Darauf nehme ich Rücksicht und sehe es gerne, wenn du deine Gefühle auslebst!’

Ich streichele dich weiter hauchzart überall. Du hast deinen Kopf auf meinen Oberarm gelegt, benutzt ihn als Kopfkissen, hast deine Augen geschlossen und genießt. Schließlich spüre ich regelmäßige Atemzüge und auch ich bin wenig später eingeschlafen.“

„Als ich wach werde, liege ich an deine Seite geschmiegt und spüre deinen Herzschlag. Ich bin selig. Dennoch ist mir irgendwie komisch zumute. Ich trete die Decke weg. Darüber wachst du auf.“

Huch? Ah, sie wollte wissen, was ich täte, wenn es ihr schlecht geht…

„Als ich am Morgen aufwache und dich an mir ‚kleben’ sehe und spüre, steigt ein warmes Gefühl in mir auf. Ich streiche dir zärtlich eine Strähne aus der Stirn. Dabei fühle ich eine heiße Stirn. Du schaust mich mit seltsam verschleiertem Blick an, siehst irgendwie gar nicht gut aus. Ich ziehe meinen Arm unter deinem Kopf hervor, zeige dir meine flache Hand und sage BLEIB. Dann setze ich mich auf und rutsche an den Bettrand. Ich stehe auf, gehe ins Bad und hole das Fieberthermometer.

‚Oh,’ entfährt es mir, als ich darauf schaue.

Zurück im Bad mache ich einen Waschhandschuh unter kaltem Wasser nass, drücke ihn leicht aus, komme zu dir zurück und lege ihn dir auf die Stirn. Dann telefoniere ich. Ich kenne da einen Arzt, der sich nach seiner Pensionierung auf human Pets spezialisiert hat.“

„Ich bin gerührt über die Fürsorge! Das kannte ich so noch nicht!“

„Ich nehme eine Thermobox und lade sie auf. Dann kleide ich mich an und lege einige Flaschen Wasser hinein. In der Küche mache ich uns ein leichtes Frühstück und komme damit ans Bett. Während ich esse, halte ich dir Häppchen hin, die du mit den Lippen nimmst. Zwischendurch lasse ich dich schluckweise Kamillentee trinken und immer wieder mache ich den Lappen unter kaltem Wasser nass.“

„Ich lasse mich gerne füttern und sehe dankbar zu dir auf. Irgendwie bin ich zu schwach für mehr.“

„Nach dem Frühstück bringe ich die Thermobox ins Auto, lasse Hecktür und Transportboxgitter offen stehen und trage dich zum Auto. Sanft bette ich dich auf die Decke und schließe den Wagen. Dann fahre ich los.“

„Ich lege meine ‚Vorderpfoten’ um deinen Hals und versuche dir einen Kuss zu geben. Unten im Auto räkele ich mich so gut es geht auf der Decke…“

„Ich fahre mit dir die lange Strecke nach Franken. Dort praktiziert der Doc für Petplayer. Immer wieder halte ich an und feuchte den Waschhandschuh mit dem kalten Wasser aus der Box frisch an und gebe dir einen Schluck Tee. Gegen Mittag kommen wir an. Ich gebe an der Rezeption unsere Daten an, dann sollen wir uns für ein paar Minuten setzen.“

„Du parkst den Wagen und lässt mich raus, dann gehen wir in die Praxis...“

Hm, Details gefällig? Also gut:

„Ja, richtig. Wir halten also vor einer Villa am Stadtrand zwischen Hecken. Ich komme nach hinten, öffne dir und hebe dich aus dem Wagen. Dann sage ich BEI FUSS und gehe zu der massiven Eingangstüre…“

„Ich folge dir auf wackeligen Beinen und erreiche die Eingangstür als sie gerade geöffnet wird. Du wirst nach deinen Wünschen gefragt…“

„Ich deute auf dich, und sage, dass ich heute Morgen angerufen hätte. Du hättest Fieber. Man öffnet die Tür weit und lässt uns ein. Drinnen gebe ich die wichtigsten Daten an, dann müssen wir warten. Schließlich werden wir in einen Untersuchungsraum gewiesen. Der Doc hört dich ab, schaut dich an und befühlt dich überall.“

„Ich habe brav PLATZ gemacht und es durchzuckt mich, als ich die Hände überall spüre. Ich sehe verängstigt an dir hoch.“

„Ich fahre dir sanft durch dein schönes Haar und schaue zärtlich zu dir hinunter. Der Arzt fragt, was du gegessen hast und was wir gestern und vorgestern so gemacht haben. Ich gebe bereitwillig Auskunft.“

„Fühle es, wie du mich streichelst und meine Nippel stehen ganz plötzlich ab.“

„’Oh,’ sagt der Arzt lächelnd und kümmert sich nun eingehend um deine Schamlippen. Aus irgendeiner Schublade holt er ein Spekulum und spreizt sie.“

„Zucke dabei zusammen und es juckt und erregt mich. Ich spüre, wie du währenddessen meine Flanke streichelst und meine Nippel sind nun ganz hart.“

„Genau, das tue ich. Der Arzt führt nun seine Finger ein und meint: ‚Da ist jede Menge Leben drin, Glückwunsch! Aber zurück zum Grund ihres Besuches: Ich gebe ihr eine Spritze und ihnen ein paar Tabletten mit. Damit müsste sie in spätestens einer Woche wieder die Alte sein.’

Mir fällt etwas ein: ‚Wir wohnen ja nicht gerade um die Ecke. Können Sie ihr nicht die üblichen Impfungen verabreichen? - Ihr altes Impfbuch habe ich hier. – Und uns ein Heimtier-Impfbuch ausstellen? Auch chippen wäre nicht schlecht!’

‚Gerne,’ antwortet er lächelnd. ‚Das kostet allerdings entsprechend.’

‚Kein Problem,’ sage ich.

‚Was soll also auf dem Chip lesbar sein?’
‚TAMI_210678_DE.’

‚Gut,’ sagt der Arzt und nimmt die nötigen Vorkehrungen in Angriff. Dann spritzt er dir den Chip unter die Haut und zeigt mir am Lesegerät, dass alles so ist wie besprochen.“

Ich wartete eine Viertelstunde. Als keine Antwort kam, schrieb ich die nächste SMS:

„Ich erhalte ein kleines Paket, bezahle und verabschiede mich. Dann gehen wir zum Auto. Ich hebe dich wieder in den Transportkäfig und wir fahren die etwa vier Stunden zurück. Wieder mache ich alle halbe Stunde eine Pause, um nach dir zu sehen und dir Tee zum trinken zu geben. Gegen Abend sind wir dann wieder zuhause.“

Sie hatte sich wohl wieder gefangen, denn wenige Minuten später erreichte mich ihre Antwort:

„Ich sehe erregt an euch hoch und spüre, wie du an der Leine ziehst. Ich folge dir zum Auto und lege mich im Käfig ab. Als du den Käfig zuhause öffnest, springe ich heraus, schaue an dir hoch und sehe, wie du mir die Leine wieder anlegst. Ich ziehe dich zu einem Baum und mache einen drängenden Gesichtsausdruck.“

„Ich lasse dich am Baum dein Bein heben und denke dabei: ‚Oh ja, das war jetzt wohl nötig.’
Dann öffne ich die Türen und wir gehen die Treppen hoch in meine Wohnung.“

„Es spritzt nur so heraus und danach folge ich dir die Treppe hoch.“

„Ich lasse dich durch die Tür schlüpfen und gehe dann in die Küche, um etwas zu Essen zu machen.“

„Winsele und gehe dir hinterher. Ich mache SITZ neben dir und lecke an der Hand, die herunter hängt.“

„Ich teile das Essen auf Teller und Napf auf und sage: ‚Das Essen ist fertig.’

Ich stelle dir den Napf hin, dann setze ich mich selbst an den Tisch.“

„Mache unter dem Tisch PLATZ und esse hastig. Danach lecke und sauge ich den Herrenschwanz unter dem Tisch, während du essen tust.“

O_O Oh, was ist das denn jetzt? Vermisste sie etwa etwas in meiner Spielführung? Ich schrieb also zurück:

„Ich atme tief durch und lasse dich gewähren, öffne meine Beine weiter.“

„Lecke den harten Herrenschwanz rauf und runter. Lecke wie ein Hund.“

„’Du machst das gut,’ lobe ich, lege mein Messer kurz hin und streichele dir unter dem Tisch durch dein Haar. Bald darauf spritze ich ab.“
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SirHermann
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:16

„Schlucke und lutsche ihn ganz aus.“

„Schließlich habe ich fertig gegessen und schaue nach dir. AUF, sage ich. BEI FUSS. Und gehe ins Bad zum Duschen.“

„Laufe erregt mit ins Bad und es tropft aus meinem Loch und die kleinen Brüste stehen ab.“

„Ich gehe unter die Dusche, trockne mich kurz ab und dusche dich danach gründlich. Dabei massiere ich dich von Kopf bis Fuß mit einem Waschhandschuh.“

„Ich werde schon wieder feucht, Herr. Du hast so eine besondere Art an dir…“

„Dann hülle ich dich in das große Strandtuch und rubbele dich sanft trocken. Schließlich messe ich noch einmal deine Temperatur. Danach räume ich das Bad auf und gehe mit einem BEI FUSS ins Schlafzimmer. Dort lege ich mich ins Bett, halte wie üblich die Decke für dich hoch und sage HOPP.“

„Ich krabbele zu dir ins Bett und räkele mich an deiner Seite…“

Aha, heute Abend war sie sexuell zurückhaltender als sonst? Lag das an ihrer gespielten gesundheitlichen Verfassung? Ich antwortete:

„Ich frage: ‚Du bist groggy heute, TAMI?’

Du antwortest mit einem deiner Blicke unter dem Augenlid hervor, drehst dich um und drängst dich mit dem Rücken an mich.

Ich lächele verstehend, drehe mich auf die Seite und lege meinen Arm um dich. So schlafen wir bald eng aneinander gekuschelt ein.“

„Ich fühle mich bei dir sicher und geborgen und dämmere langsam in den Schlaf.“

„Am anderen Morgen, als ich wach werde, fühle ich dich immer noch an meiner Seite kleben. Ich lege meine Hand sanft auf deine Stirn und fühle nichts mehr. Vorsichtig stehe ich auf und gehe ins Bad. Ich hole das Fieberthermometer, ein Glas Wasser, eine der Pillen vom Doc und komme zurück zu dir.

Ich mache dich zärtlich streichelnd wach und messe deine Temperatur. Nur noch ‚erhöhte Temperatur’, sehe ich. Ich gebe dir die Arznei, dann gehe ich in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten.“

„Ich spüre ein Drängen und rutsche aus dem Bett. Auf unsicheren Vieren schleiche ich ins Bad, um mich dort zu erleichtern. Wie mache ich dich aber nun auf meine Lage aufmerksam. Ich kann die Pfotenhandschuhe nicht einfach abstreifen, das Klebeband klebt wie die Hölle – und: Darf ich das überhaupt? Ich beginne zu winseln. Als du nicht kommst, belle ich kurz.“

:D was war das jetzt? Ich antwortete sofort:

„Ich bin in der Küche beschäftigt und höre plötzlich ein kurzes ‚BOW’. Erstaunt schaue ich von meiner Arbeit auf und verlasse die Küche. Ich sehe Licht im Bad und dich darin auf allen Vieren, mich flehend angucken. Ich lächele dich sanft an ‚Nix passiert!’ und reinige dich. Dann sage ich BEI FUSS und gehe in die Küche zurück.“

„Ich folge dir. Bin glücklich und neugierig. In der Küchentür mache ich selbständig SITZ.“

„Ich mache uns das Frühstück. Wir essen dann und danach machen wir uns einen Lauen: Bei schöner Musik liegen wir träumend herum, bis dich ein Teufelchen beißt und du aus Langeweile Unsinn baust. Ich mache das Spiel gern mit, denn heute will ich dich nicht fordern. Du sollst gesund werden.

Gegen Mittag mache ich uns dann das Mittagessen und danach legen wir uns faul auf das Bett…“

„Auch jetzt wird es mir bald langweilig und ich krabbele auf dich drauf.“

*Lach* Warum nicht? Ich schrieb zurück:

„Ich drehe mich auf die Seite, so dass du von mir runter rutschst…“

„Ich schaue dich an und mache einen Schmollmund. Ich beuge mich runter und versuche mit den Zähnen deinen Gürtel zu öffnen…“

„Was dir natürlich nicht ganz gelingt. Aber ich öffne die Schnalle ganz. Dann fasse ich dir zwischen die Oberschenkel und halte dich mit der anderen Hand im Schulterbereich fest.“

„Mir stockt der Atem, dann kribbelt der Unterleib und ich werde feucht. Ich strecke mich, bekomme deine Nase zwischen die Lippen und feuchte sie mit der Zunge an…“

‚Oh, iiih, nass!’ dachte ich und textete:

„Ich streichele dir über die Brüste und fühle deine harten Nippel. Ich nehme einen zwischen Daumen und Zeigefinger und massiere ihn hart…“

„Haaaa, uiii. Ich gebe jede Gegenwehr auf.“

„Ich ziehe mir Hose und Slip aus.“

„Ich öffne dir einladend meine Beine.“

„Hmm, ich fessele dir wieder die Knöchel zusammen. Dann nehme ich ein längliches Etwas aus der Schublade des Schränkchens neben dem Bett und stecke den Stecker daran in die Steckdose. Ich halte dir das Ding an deine Schamlippen und drücke einen Schalter. Sofort brummt das Gerät…“

„Uiiih, du hast einen Vibrator!“

„Ja, aber einen, der am Strom hängt und dauerläuft… ;)

„Ich spüre die Vibrationen. Sie erfassen meinen ganzen Unterleib. Ich mache einen Hohlrücken und dränge mich an dich. Ich stöhne laut, zucke, zittere, stoße kleine Schreie aus.“

„Ich lasse den Vibrator eingeschaltet und massiere deine Nippel abwechselnd mit der Zunge und den Zähnen. Dabei halte ich dich in meinen Armen.“

„Bald werde ich schlaff, lasse mich in deinen Armen hängen. Ich hatte mehrere Orgasmen.“

„Nun schalte ich das Gerät ab und entferne es. Das Bett ist total durchnässt. Ich hebe dich an, trage dich ins Wohnzimmer auf deine Decke und streichele dich zärtlich von Kopf bis Fuß. Währenddessen liege ich neben dir auf dem Boden, auf einen Ellenbogen gestützt.“

„Ich lasse die Liebkosungen über mich ergehen. Ich bin nur noch erschöpft und glücklich. Langsam entspanne ich unter deinem Streicheln.“

„Ich lasse dich entspannen, stehe auf und ziehe das Bett ab. Die Matratze wird gelüftet, das Fenster geöffnet. Dann komme ich wieder zu dir, lege mich neben dich und betrachte dich mit zärtlichem Blick.“

„Ich bin zu erschöpft, noch mal von vorn zu beginnen. Mir reicht deine Nähe. Ich fühle mich sicher und geborgen.“

„Eine ganze Weile vergeht so, dann stehe ich auf, gehe in die Küche und mache uns den Nachmittagstee mit Rührkuchen. Heute nehme ich eine magenfreundliche, beruhigende Sorte.

Wir essen wieder gemeinsam, dann sage ich:

‚Du musst wohl langsam fahren, wenn du nicht im Dunkeln zuhause sein willst!’“

„Ich sage OHHH, und mache ein trauriges Gesicht…“

„Morgen musst du wieder im Büro sein, TAMI!“ schrieb ich ihr.

„Hach ja, wenn ich bloß bald Urlaub hab…“

„Nächstes Wochenende sehen wir uns schon wieder! Dann besuche ich dich!“

„Bis dahin vergeht aber eine Ewigkeit…“

„Eine kleine Ewigkeit. Das ist richtig. Aber dann hat Tamidoggie ihren Owner wieder ganz für sich!“

Ich lächelte, als ich das schrieb.

„Sicher?“

„Ganz sicher!“

„Und während der Woche?“

„Bleiben wir in Kontakt! Du wirst nach Feierabend, soweit keine familiären Termine sind nackt auf allen Vieren die erlernten Kommandos üben und mich am Freitagabend damit erfreuen!“

„*seufz* ja, das werde ich! Versprochen!“

„Ich sage zu dir: ,Dann steh’ nun auf, Eva, und zieh dich an!’

Ich bringe dir deine Kleidungsstücke und bleibe bei dir stehen. Hier und da helfe ich dir. Dabei drehst du dich in meinen Arm und gibst mir einen heißen Kuss.

Du sagst: ‚Tschöö, liebster Owner! Bis nächstes Wochenende!’

Ich gehe mit dir vor das Haus. Draußen an deinem Wagen gebe ich dir noch einen Abschiedskuss. Du steigst ein, startest und bist kurz darauf hinter einer Häuserecke verschwunden.“

„Die Woche vergeht ähnlich wie die Vergangene. Solange ich intensiv am PC arbeite, ist alles okay. Sobald ich aber etwas Leerlauf habe, kehren meine Gedanken zurück zu dem Wochenende mit dir und ich fiebere dem kommenden Wochenende entgegen…“

„Es ist nun wieder Freitagnachmittag. Ich habe Feierabend, fahre nachhause und mache mich kurz frisch. Mit meiner Kosmetiktasche unter dem Arm verlasse ich wenig später meine Wohnung und fahre los zu dir.“

Wie aus der Pistole geschossen, kam die nächste SMS von ihr:

„Kosmetiktasche?? :D

„Ja, oder wie nennst du das Teil, das man innen an die Badezimmertür hängen kann, mit mehreren Fächern für Rasierapparat, Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm und dergleichen?  “

„Egal, und dann?“

„Öh, ich komme nach gut drei Stunden Fahrt bei dir an. Es ist Abend, aber noch taghell. Das Ritual ist das gleiche wie beim letzten Mal: Ich rufe dich über mein Handy an, nachdem ich geparkt habe und gehe zur Haustür. Dort klingele ich bei dir und du lässt mich ein. Oben hast du deine Wohnungstür angelehnt, so dass ich eintreten kann. Drinnen erwartest du mich.“

„Ja, ich sitze nackt auf dem Boden gegenüber der Wohnungstür und lächele dich an, als du herein kommst.“

„’Hallo, Tami,’ sage ich zurücklächelnd und gehe auf dich zu. Ich streichele dir sanft durch dein Haar und frage mit sanfter Stimme: ‚Wie geht es dir, mein Mädchen?’“

„Ich antworte: ‚Sehr viel besser, als zum Wochenbeginn.’“

„’Kein Fieber mehr?’ frage ich präziser.“

„’Alles im Normalbereich,’ sage ich und genieße dein Streicheln. Ich schmiege mich an dich.“

„Hast du heute Abend schon etwas gegessen?“

„Nein, ich war zu aufgeregt. Bin die ganze Zeit durch die Wohnung getigert…“

„’Ah, Hummeln im Hintern! *lächel* Okay, dann schaue ich mal, was deine Küche so hergibt,’ antworte ich, lege mein Täschchen kurz ab und gehe in die Küche. Ich orientiere mich kurz und beginne damit, uns etwas zu bereiten.“

„Ich schaue dir dabei zu. Wieder durchströmt mich ein besonderes Gefühl, wenn ich deine Fürsorge erlebe.“

„Wir essen gemeinsam. Dann bringe ich mein Täschchen ins Bad und einen Beutel Schokochips ins Wohnzimmer. Aus dem Schrank nehme ich eine Schüssel und leere den Beutel da hinein.“

„Ich bin dir neugierig gefolgt und ahne, was jetzt kommt.“

„Ja, ich wiederhole sämtliche Kommandos, die ich dir beigebracht habe. Mit der Ausführung der Hälfte der Kommandos bin ich nicht ganz zufrieden. Ich korrigiere dich und lasse dich sie wiederholen. Für das Kommando HOL habe ich wieder einen deiner Waschhandschuhe genommen und mit Gummis zu einem ‚Knochen’ geformt. Ich spiele eine Weile mit dir damit und lasse es zu, dass wir uns spielerisch darum streiten.

Dann sage ich plötzlich AUS und zeige mit dem Zeigefinger auf den Boden vor dir. Verblüfft lässt du den ‚Knochen’ fallen und erhältst dafür wieder einen Schokochip.

Ich wiederhole noch ein paar Kommandos, dann als du den ‚Knochen’ wieder im Mund hast, kommt nochmals mein Kommando AUS. Du erinnerst dich an unser Spiel um den ‚Knochen’ vorhin und gibst das Spielzeug nun nicht freiwillig her. Noch einmal sage ich AUS und zeige auf den Boden. Deine Mundwinkel gehen weiter auseinander. Deine Augen blitzen und du schüttelst den Kopf.

Nun nehme ich einen Schokochip und halte ihn dir hin. Du schüttelst wieder den Kopf, machst PLATZ und legst den inzwischen ziemlich feuchten Waschhandschuh unter dein Kinn. Ich komme zu dir, sage AUS und versuche den ‚Knochen’ unter deinem Kinn hervor zu ziehen. Du schnappst danach und läufst damit zu deiner Decke.

Ich lasse dir den Waschhandschuh, setze mich in einen Sessel und schaue im TV-Programm. Dann schalte ich das Fernsehen ein und beachte dich nicht mehr.“

„Es wird mir langsam langweilig auf meiner Decke. Schmerzlich muss ich erleben, dass du mich für meine Eigenmächtigkeit mit Ignorieren bestrafst. Also stehe ich auf, nehme den ‚Knochen’ in den Mund und bringe ihn dir.“

„Ich wende mich dir zu und sage: ‚Brav, TAMI,’ und gebe dir im Tausch einen Schokochip. Dann bringe ich den feuchten Lappen ins Bad und nehme einen Neuen, den ich wieder in eine Zimmerecke werfe. Diesmal klappt die Ausführung von HOL und AUS prompt.

Nun versuche ich noch etwas Neues. Ich sage PLATZ und lasse dich hinlegen. Du schaust mich aufmerksam an. Dann nehme ich ein Schokochip und führe es an deinem Kopf vorbei langsam über deinen Rücken in Richtung Po. Du folgst meiner Bewegung durch Drehen deines Kopfes. Du reckst dich nach dem Leckerli und legst dich dabei auf die Seite.

Sobald du auf der Seite liegst, sage ich laut MÜDE und gebe dir den Schokochip. Dabei halte ich den linken Unterarm, als wolle ich mit jemand ‚Armdrücken’ spielen und er hätte mich herunter gedrückt. Das wiederhole ich mehrfach. Ein paar Mal drehst du dich nur halb um. Dann helfe ich mit der Hand nach, dass du flach auf der Seite liegst.

Schließlich hast du kapiert und zur Belohnung knuddele ich dich liebevoll.“

„Diese Stellung durfte ich aber bisher auch schon selbständig einnehmen, wenn meine Gelenke in der PLATZ-Stellung einschlafen, hattest du anfangs mal gesagt!“

Oh, das wusste sie noch? Ich wurde ein bisschen stolz und bestätigte es ihr:

„Richtig, TAMI. Das habe ich dir anfangs beim Kommando PLATZ als Eigenmächtigkeit erlaubt, wenn du das Kribbeln spürst, denn deine Blutzirkulation soll nicht unterbrochen werden. Wir haben es schließlich mit den Besonderheiten eines menschlichen Körpers zu tun. Aber es gibt auch Situationen, wo du sofort in die Seitenlage gehen sollst, zum Beispiel bei einem Arztbesuch oder so.“

„Erinnere mich bitte nicht daran…“

„Och, soooo schlimm war der Arztbesuch doch gar nicht! Wenn wir ihn nun regelmäßig bei Unpässlichkeiten von dir aufsuchen, wird sein Untersuchungsprogramm sicher weniger umfangreich sein. Das war letztens eine Komplettuntersuchung wegen Erstkontakt.

Übrigens *zuzwinker*, der Arzt ist von Haus aus pensionierter Tierarzt und SMler. Seine Sprechstundenhilfe ist gleichzeitig seine Sklavin…“

Einige Minuten Pause. Dann kommt nur:

„Oh.“
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:22

„Keine Sorge, TAMI! Menschen gehören zur Art der Säugetiere. Als ‚praktischer Arzt’ ist er also sozusagen vom Fach. Nebenbei hat er auch für Doggies inseriert. Er trainiert ebenfalls Kommandos und Hundeverhalten. Eines seiner Requisiten dürfte ein Zwinger sein, ein anderes Rohstock und Peitsche – er macht Dogplay aus der Ecke des SM heraus…“

„Oh…“ war wieder ihre kurze Antwort.

Ich wollte weiterkommen im Spiel, also schrieb ich ihr nun:

„’Wieviel Uhr haben wir? Ah, ich denke, wir machen Schluss für heute. Morgen ist auch noch ein Tag!’ sage ich und räume Wohnzimmer und Küche auf. Dann ziehe ich mich im Schlafzimmer aus und lege meine Sachen auf den Hocker neben deinem Kleiderschrank hinter die Zimmertür. Danach lege ich mich ins Bett und halte dir mit einem HOPP wieder die Decke hoch.“

„Ich springe ins Bett, lege mich neben dich und räkele mich wohlig an deiner Seite.“

„Ich streichele dich wie üblich von Kopf bis Fuß.“

„Ich werde wieder total erregt und feucht, weil ich weiß, was nun noch kommt.“

„Ich bin – wie jedes Mal – sehr zärtlich mit dir, dann fordernd und zum Schluss wieder sehr zärtlich. Du schläfst selig in meinen Armen ein.“

„Am Morgen bin ich zuerst wach. Du schläfst noch. Ich rutsche leise aus dem Bett, weil ich dringend mal muss. Ich krabbele so schnell ich kann zur Toilette und spreize meine Beine über der Wanne mit dem Granulat. Erst jetzt fällt mir ein, dass du mir ja gestern wieder die Pfotenhandschuhe angelegt und mit Klebeband fixiert hast. Ich beginne daran herum zu knabbern, um es abzuziehen. Ich will dich nicht wecken.

Aber das Klebeband, was du auch mitgebracht hast, hält bombenfest. Schließlich belle ich kurz und verzweifelt auf. Du reagierst aber nicht. Also muss ich zurück ins Schlafzimmer und dich durch anstupsen wecken.“

Ah, sie hatte wieder eine peinliche Situation konstruiert, um zu sehen, wie ich wohl reagieren würde. Ich schrieb ihr zurück:

„Ich werde wach, weil du dich so aufführst. Du stehst mit den Vorder‚pfoten’ auf dem Bett und hast dich zu mir runter gebeugt. Von deiner feuchten Zunge auf meiner Wange werde ich wach. Im Halbschlaf noch, versuche ich dich abzuwehren und reibe die Wange trocken. Da sagst du kurz BOW und ich öffne die Augen. Es dauert zwei Sekunden bis ich realisiert habe, dass etwas los sein muss.

Ich richte mich auf und schaue dich an. Du zeigst einen so kläglichen Gesichtsausdruck, dass ich sofort die Beine aus dem Bett schwinge und aufstehe. Du bist auch schon vom Bett runter und zur Schlafzimmertür gelaufen. Ich folge dir. Nun läufst du zur Badezimmertür. Als ich dort ankomme, sehe ich dich im Badezimmer vor der Hundetoilette, den Hintern in die Luft gestreckt, den Kopf auf der einen ‚Pfote’ abgelegt und die andere ‚Pfote’ hältst du dir vor die Augen.

Ich muss lachen. Ich sehe, dass die Hundetoilette benutzt wurde. Also nehme ich ein Feuchttuch aus dem Behälter und reinige dich. Dabei sage ich: ‚Wenn du noch einmal in der Nacht aufstehen musst, weil du es GAR NICHT MEHR einhalten kannst, dann wecke mich auch! Denn dann ist eine Notsituation eingetreten, die es rechtfertigt, dass du meinen Schlaf unterbrichst!!’“

„Ich höre, was du mir sagst, und fühle eine starke Zuneigung zu dir. Ich streiche dir um die Beine.“

„Ich schaue zur Badezimmeruhr und sehe, dass es schon Morgen ist. Also werfe ich mir am Waschbecken etwas Wasser ins Gesicht, putze mir die Zähne und temperiere das Wasser in der Dusche. Dann dusche ich uns und rubbele dich mit dem Riesentuch trocken. Danach putze ich auch dir die Zähne und gehe in die Küche, uns das Frühstück machen.“

„Meine Nippel werden wieder hart, als du mich von Kopf bis Fuß mit dem Waschlappen und danach mit dem Strandtuch massierst. Ich reibe meine Flanke an dir. Danach folge ich dir zur Küche und schaue dir wieder von der Küchentür aus zu. Du kennst dich inzwischen sehr gut in meiner Küche aus!“

Oh, war das jetzt ein Lob, oder Ironie?

„Nach dem Frühstück gehe ich rüber in dein Wohnzimmer und setze mich auf deine Couch.“

„Neugierig folge ich dir, mache SITZ neben dem Couchtisch und schaue dich erwartungsvoll an.“

„Ich lächele und beginne zu sprechen: Du hast heute wieder die Geste ‚Shame on me’ im Bad verwendet. Ich denke, ich sollte langsam beginnen, dir Gestik und Mimik von Hunden beizubringen! Dazu musst du vorweg aber einiges zum Verständnis wissen:

Hunde stammen von Wölfen und anderen Hundeartigen ab, sind hin und her gekreuzt worden, um Hunde für die verschiedensten Spezialaufgaben zu erhalten. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie von Rudeltieren abstammen und ein ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen, das ihnen im Kleinstrudel Hund-Mensch sehr zugute kommt. Sie verstehen ihren Menschen oft besser als er seinen Hund.

Um im Rudel miteinander klar zu kommen, nutzen sie in der Mehrzahl so genannte Beschwichtigungssignale. Sie werden von den Tieren verwendet, um Aggressionen zu stoppen, Konflikte zu lösen, sich und andere zu beruhigen oder einfach um Freundlichkeit zu demonstrieren.

Damit es geordnet zugeht, führt EIN Alphatier das Rudel und die Anderen führen die Aufträge dieses Alphatieres aus. Dafür entscheidet das Alphatier zum Wohl des Rudels. Du siehst hier Parallelen zu Gruppen von Menschen? Das hat die Natur so eingerichtet – bis hinunter ins Reich der staatenbildenden Insekten.

Für ein Doggie, der/die – einmal in der Rolle – nicht mehr spricht, sondern nonverbale Signale abgibt wie sein Vorbild, ist das ein langer Lernprozess, der interessant und auch spaßig sein kann. Merke: NICHTS BIERERNST NEHMEN!

Ein Beispiel: Es ist kein Ungehorsam sondern Unsicherheit, wenn ein realer Hund auf die Aufforderung zum Kommen hin (ZU MIR) sich erst einmal hinsetzt und hinter dem Ohr kratzt, oder sich zeitlupenhaft langsam bewegt und unterwegs für alles Mögliche Zeit hat (Herumschnüffeln). Hier gälte es, ihm Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln, ihn bei seiner Neugier zu packen oder bei der Vorfreude auf Zuwendung.

SMler würden Gehorsam mit der Peitsche einfordern… Ich dagegen, halte mich an das Prinzip der ‚positiven Verstärkung’, das auch in die moderne Hundeerziehung Eingang gefunden hat: dir Sicherheit und Vertrauen vermitteln. Dich bei deiner Neugier packen oder bei der Vorfreude auf Zuwendung!“

Eine Zeitlang war jetzt Funkstille. Ich ließ sie mit ihren Überlegungen alleine. Endlich kam die SMS von ihr:

„Du wärst nicht sauer und ließest es mich spüren, wenn ich deinem Befehl nicht sofort gehorche?“

Hm, so einfach war die Sache nun nicht…

„Gehen wir noch einmal zurück zum Kommandotraining, TAMI. Hab ich dich jemals geschlagen, wenn du nicht sofort gehorchst?“

„Nein,“ war ihre kurze Antwort.

„Ich habe dich belohnt, wenn du gehorcht hast. Entweder durch das Leckerli oder durch Lob und Knuddeln. Wenn du nicht sofort gehorcht hast, hab ich dich gelockt, oder hab selbst Hand angelegt, um dir zu zeigen, wie ich die Ausführung gerne hätte.“

„Das stimmt wohl, aber du hast noch ein anderes Verhalten gezeigt!“

Ich lächelte und fragte nach:

„Welches?“

„Du hast mir die kalte Schulter gezeigt und mich eine Zeitlang nicht beachtet, regelrecht ignoriert!“

„Aber nur wenige Minuten und ganz selten…“

„Ja, aber diese paar Minuten kamen mir immer wie Ewigkeiten vor und schmerzten stark!“

„Seelischer Schmerz? Aber den kannst du selbst abstellen, hast du sicher bemerkt. Durch Wohlverhalten nämlich – das nennt man Erziehung!“

„Und jetzt? Du wolltest mir beibringen, wie ich mich wie ein Hund verhalte!“

*Lach* okay, also weiter im Text:

„Also zurück: Hunde sind immer bemüht eine angespannte Situation zu entspannen. Das tun sie, indem sie Beschwichtigungssignale senden wie Blinzeln, offensichtliches Wegsehen, Anlegen der Ohren, Lecken oder sie legen sich entspannt auf den Boden. Das alles soll dem Gegenüber die friedlichen Absichten vermitteln.

Ein Doggie sollte nun nicht gekünstelt blinzeln, wenn sie unsicher ist. Das würde zwar die unklare Situation entspannen, indem der/die Gegenüber zu Lachen beginnt. Aber das wäre kein echtes Lachen. Wenn du aber unwillkürlich ein Augenlidflattern zeigst, ist das durchaus in Ordnung. Du merkst, das Verhalten sollte im Idealfall aus dem Gefühl heraus kommen, nicht geschauspielert wirken!

Ganz zu Anfang hatte ich dir schon mal gesagt, HUNDE SIND GEFÜHLS‚MENSCHEN’. Lass also deine Gefühle sprechen, lebe deine Gefühle! Damit schaue ich jetzt nicht wie mit Scheuklappen auf deine Orgasmen, sondern meine die GANZE PALETTE! Zeige Unsicherheit, wo du unsicher bist! Zeige Freude, wenn du dich freust! Zeige Trauer, wenn du traurig bist! Lass raus, was in dir steckt! Scheiß auf moralische und gesellschaftliche Beschränkungen! Schaue auf deinen Owner! Er wird damit umgehen und es steuern können!“

„Das Augenlidflattern ist so ein winziger Aspekt – und zieht so eine tiefgreifende Wandlung nach sich…“

„Viele Devotas beschreiben ihren Zustand der Unterwürfigkeit als ‚BEFREIUNG in die Sklaverei’. Sie fühlen sich frei von gesellschaftlichen Zwängen. Sie haben damit eine Grenze überschritten und fühlen eine große Erleichterung. So ähnlich ist das auch hier, TAMI. Die Gesellschaft unterdrückt das Ausleben von Gefühlen weitgehend. Du bist aber kein Automat, der lebt, weil sich im Herz ein paar Klappen bewegen und so weiter, sondern du bist ein Wesen, das lebt, weil es fühlt!!“

„’Das hast du schön gesagt, Herr,’ sage ich und mache PLATZ. Dann drehe ich mich auf den Rücken und lasse mich von dir kraulen.“

Ich lächelte, als ich das las und schrieb zurück:

„Du zeigst mir damit, dass du Vertrauen zu mir hast und eine tiefe Zuneigung verspürst. Außerdem, dass du dich in meiner Nähe geborgen fühlst. – Jetzt stelle dir einmal vor, wir wären nicht allein, sondern in Gesellschaft mit Anderen. - Sagen wir mal, mit Gleichgesinnten, also anderen Dogplayern…“

„Hm, da bräuchte ich sicher einige Zeit bis ich genauso reagiere. Helfen würde da, wenn die anderen Doggies und Owner miteinander genauso vertraut umgehen würden.“

„Das tun sie, TAMI, das tun sie! Aber es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du anfangs Unsicherheit zeigst!

Da gibt es ja noch das offensichtliche Wegsehen. Mit dem Anlegen der Ohren haben menschliche Doggies im Allgemeinen ihre Schwierigkeiten *grins*. Meine Hand lecken oder entspannt auf den Boden legen mit dem Blick zu mir, steht dir als Ersatzhandlung ebenso zur Verfügung!

Was wäre, wenn wir am Strand wären und um uns herum wären andere Badegäste – alles normale Leute, die keine Ahnung von Dogplay hätten? Sagen wir mal, wir wären ganz früh zum Strand gekommen. Niemand hätte gesehen, dass du dich auf allen Vieren bewegst?“

„Oh, Herr! Letzteres wäre eine zu große Hürde für mich! Mich dort hündisch zu verhalten… Da würde ich mich in Grund und Boden schämen!!“

„Du würdest mit deinem Verhalten mir also extremste Unsicherheit signalisieren und auf Kommandos sehr zögerlich bis gar nicht reagieren?“

„Ja, genau, Herr!“

„Und wie denkst du, würde ich jetzt reagieren – auf deine offensichtliche Ungehorsamkeit? Meinst du, ich würde darauf bestehen in aller Öffentlichkeit? Würdest du dann aufstehen und mich anschreien – in der Art: SUCH DIR NE ANDERE DUMME! ICH MACH NICHT MEHR MIT!“

„Ich weiß es nicht, Herr…“

Ich wollte es nun aber wissen und hakte weiter nach:

„Würdest du in etwa so reagieren, wie ich es gerade geschrieben habe?“

„Ich weiß es nicht… Gut möglich…“

„Siehst du, dafür sind die nonverbalen Signale gut. Der Gegenüber, der sie kennt, wird wissen, was zu tun ist!

Übrigens: Hündisches Verhalten muss nicht unbedingt mit dem Bewegen auf vier Beinen zusammenhängen! Human Doggies können – mit Erlaubnis des Herrn auch auf zwei Beinen Hund sein, also ihre Gefühle ausleben!

Noch einmal die Strandsituation unter Normalos: Hunde tollen gern herum, genießen das Laufen in knöcheltiefem Wasser und werfen sich auch schon mal in die Wellen! Erinnerst du dich an den Film ‚The Pet’? Dort ist die Doggie Gigi in einer kurzen Sequenz auch auf zwei Beinen herum getollt.

Und die Normalos um uns herum, die anderen Badegäste? Die würden lächeln und dich nachmachen! Glaub mir, auch sie würden beginnen ausgelassen herum zu tollen.“

„Aber Beschwichtigungssignale für sich alleine haben doch keinen Sinn. Da muss doch auch das Gegenteil vorhanden sein: Aggressivität! Sonst bräuchte man doch nicht beschwichtigen…“

„Richtig! Junge Hunde versuchen – wie junge Menschen auch – ihre Grenzen auszutesten. Das fordert das Alphatier heraus. Es zeigt gebremste Aggression – eine deutliche Warnung! Dann folgt das Beschwichtigungssignal des Anderen oder ein gebremster Angriff des Alphatiers: Ein Zwicken, kein Beißen, kein Verletzen. Das reicht eigentlich aus, die Ordnung im Rudel wieder herzustellen.

Übertragen auf die Doggie – Halter – Beziehung: Wirst du übermütig oder widerspenstig, erfolgt meinerseits eine verbale Warnung und Leckerlis werden gestrichen. Ich korrigiere geduldig. Du hast die Chance, dich wieder angepasst zu verhalten, Wohlverhalten zu zeigen. Im gegenteiligen Fall entziehe ich dir eben kurze Zeit meine Zuwendung.“

„Hm, aber das ist nicht direkt Erlernen hündischen Verhaltens! Welche Verhaltensweisen zeigt der Hund denn noch?“

„Kurz noch: Wie kommt es dazu, dass der Rudelführer drohen muss? Der Hund meldet Besitzansprüche an einem Gegenstand an und droht einem Anderen. Hunde können ihren Unmut auf verschiedene Arten zeigen: Knurren, Zähne fletschen, Bellen oder durch gesträubtes Nackenfell. Oftmals ist die Ursache dafür aus Sicht des Halters völlig lächerlich, denn schließlich wollte er das Spielzeug des Hundes nur wegräumen oder den Napf nehmen, um ihn zu spülen. Der Hund will durch sein Verhalten seine Besitzansprüche geltend machen.“

„Ah, aber das Nackenfell sträuben kann ich nicht.  “

*Lach* das Bild, dass sich jetzt vor meinem inneren Auge formte, war zu köstlich!

„Nein, das nicht. Die anderen drei Verhaltensweisen kannst du aber doch zeigen! Mir gegenüber solltest du das aber unterlassen, weil du wissen solltest, dass ich zu deinem Wohl handele. Schau mich einfach fragend an, wenn du eine Erklärung brauchst. Gegenüber anderen Doggies kannst du dagegen ruhig auf deine Besitzansprüche bestehen.“

„Damit die Halter beschwichtigend in den Streit eingreifen?“

„In letzter Konsequenz, ja, wenn der Streit eskaliert. Aber zuerst ist abzuwarten, ob die/der andere Doggie Beschwichtigungssignale sendet.“

„Was sind denn aber nun Beschwichtigungssignale?“

Okay, jetzt zählte ich ihr in mehreren SMS eine Liste von hündischen Verhaltensweisen auf:

„Da gibt es eine ganze Menge. Verwende immer das Signal, das dir gefühlsmäßig am ehesten passt! Im Einzelnen sind das: Einmal den Kopf abwenden, sein Gegenüber nicht direkt in die Augen schauen, oft erst zur einen, dann zur anderen Seite. Das tut der Hund, wenn er sich bedrängt fühlt, wenn er z.B. von fremden Leuten gestreichelt wird.
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Re: Tami - meine "große Liebe"

Beitragvon SirHermann » 18. Jun 2017 13:23

Oder den ganzen Körper abwenden, dem anderen die Seite oder auch das Hinterteil zuwenden. Das tut der Hund, wenn er sich stark bedrängt fühlt, z.B. von kleinen Kindern, die zu heftig mit ihm spielen möchten. Es ist die nonverbale Aufforderung, ihn in Ruhe zu lassen.

Dann sich hinsetzen oder hinlegen, evtl. mit dem Rücken zum Gegenüber. Das tut der Hund zur Deeskalation. Er zeigt dieses Verhalten häufig in Verbindung mit dem Abwenden.

Auch: sich klein machen, ducken. Das tut der Hund zur Abwehr von offener Aggression.

Oder er züngelt, leckt sich über die Nase. Dieses Signal ist oft sehr schnell wieder vorbei und wird deshalb vom Menschen eher selten bemerkt. Man sollte es vom Naselecken nach dem Fressen unterscheiden. Beim Beschwichtigungssignal wird die Zunge nur kurz vorne an der Schnauze sichtbar. Es ist häufig ein Zeichen von Unsicherheit.

Zu den Beschwichtigungssignalen gehört auch auf dem Boden herumschnüffeln, buddeln, im weitesten Sinne ‚sich mit etwas anderem beschäftigen‘. Damit zeigt der Hund, dass er an einer Konfrontation nicht interessiert ist. Er fordert so sein Gegenüber auf, ebenfalls auf aggressives Verhalten zu verzichten.

Oder imaginäre Flöhe kratzen. Das tut der Hund, wenn er sich unsicher fühlt. Er demonstriert damit vorsichtshalber erst einmal seine Harmlosigkeit.

Auch Gähnen: Wer gähnt ist alles, aber jedenfalls nicht aggressiv.

Augen zusammenkneifen, blinzeln, hab ich schon angesprochen. Es ist ein Zeichen der Unsicherheit, oder auch eine Bitte freundlich mit ihm umzugehen.

So auch die Vorderpfote anheben. Dies ist eine deutlichere Bitte um Freundlichkeit. Das nutzt der Mensch beim Kommando PFÖTCHEN.

Ebenso zeigt der Hund durch Erstarren, ‚Einfrieren‘, extrem langsame Bewegungen, dass er harmlos ist. Hunde zeigen das oft fremden Hunden während einer Begegnung. Sie teilen sich dadurch gegenseitig mit, dass sie keine bösen Absichten haben. Vor allem rangniedere Hunde verhindern dadurch Aggressionen des ranghöheren Tieres.

Im Bogen auf den Anderen zulaufen, statt direkt in gerader Linie, dient dem gleichen Zweck. Damit teilt der Hund schon auf große Entfernung mit, dass er nicht aggressiv ist und nur friedliche Absichten hat.

Wenn der Hund den Vorderkörper tief stellt/streckt, ist das eine Aufforderung zum Spiel. Das Signal wird oft von charakterfesten gegenüber unsicheren Artgenossen verwendet. Durch die Aufforderung zum Spielen wird die eigene Harmlosigkeit betont.

Das Schwanzwedeln hat sehr unterschiedliche Bedeutungen, aber vor allem in Kombination mit anderen Beschwichtigungssignalen, wie zum Beispiel dem Ducken und den sehr langsamen Bewegungen, wird eine richtige Interpretation möglich.

Es gibt noch weit mehr. Die Liste ist beileibe nicht vollständig. Aber damit hast du schon ein großes Repertoire! Für einen menschlichen Hund, der – einmal in der Rolle – nicht mehr spricht, sondern nonverbale Signale von sich gibt wie sein Vorbild, ist das sicher ein langer Lernprozess, bis er/sie das verinnerlicht hat. Der Weg dahin kann interessant und spaßig sein.“

Wieder kam eine ganze Weile keine Reaktion von ihr. Schließlich kam nur ein „Uff…“

Ich ließ ihr noch eine Weile Zeit, dann begann sie das Gelesene zu rekapitulieren:

„Oh, das Ganze zu verinnerlichen dauert aber bestimmt lange und geht nicht ohne Hilfestellung von dir, Herr!“

„Das stimmt, TAMI. Etwas helfen wird dir die Vorstellung, dass ein Schauspieler, ob beim Film oder auf der Bühne – beim Film kann man immer wieder abbrechen und wiederholen, auf der Bühne geht das nicht! – sich ebenfalls in seine Rolle hinein denken muss.“

„Ich bin aber kein Schauspieler?“

„Hast du nie im Kindergarten oder in der Grundschule ein kleines Bühnenstück mit anderen Kindern einstudiert und vor den Eltern aufgeführt?“

„Ja, da war ich aber noch ein Kind!“

„Ah, du meinst, dass ein Erwachsener zu rational sei, um als ‚Häschen’ über eine ‚Wiese’ zu hoppeln bei einem kindlichen Osterstück? Denk mal an die Muppetshow *grins*“

„Hör’ mal!“

Oh, Protest? Aufbegehren?

„Du musst einfach deine Phantasie herauslassen, und deine Lebensfreude, TAMI! Wir sind doch unter uns! Niemand lacht dich aus, und ich gebe dir Hilfestellung soviel du brauchst! Rückmeldung, wie dein Tun bei mir ankommt.

Wichtig ist, dass du dich in die Rolle versenkst und die Mimik und Gestik aus deinem Inneren, aus deinem Gefühl kommt! Sie darf nicht aufgesetzt wirken! Niemand lacht dich aus!!“

Nach einer längeren Gedankenpause kam ihre Antwort-SMS:

„Wie ist das nun: Wenn ich mit einem anderen Doggie auf einer Wiese spiele und wir haben nur ein Spielzeug – sagen wir einen Plüschknochen – und sie lässt mich nicht dran, soll ich nun die Zähne zeigen und knurren, oder soll ich mich abwenden und so tun, als beachte ich sie nicht?“

„Hm, hast du den Knochen und willst alleine damit spielen, würde ich sie an deiner Stelle anknurren. Damit signalisierst du MEINS. Willst du sie mitspielen lassen, musst du zwangsläufig den Knochen fallen lassen, damit sie dran kommt.

Das allein würde aber bedeuten DEINS. Um ihr zu signalisieren, solltest du einen halben Schritt zurückgehen und deine Ellenbogen beugen. Dadurch kommt dein Oberkörper tiefer. Schau sie dabei an, aber NICHT DIREKT in ihre Augen. Das bedeutet KOMM, SPIEL MIT MIR. Sie kann nun den Knochen aufnehmen und ihn dir mit einer Kopfbewegung zuwerfen oder sich damit ein paar Schritte entfernen und mit einem Schulterblick überzeugen, dass du ihr folgst. So könntet ihr über die Wiese ‚jagen’ bis sie ihn dir zuwirft, um danach dir hinterher zu ‚jagen’.“

„Was ist daran falsch, ihr direkt in die Augen zu schauen?“

Schön! Sie ging mit!

„Das wäre ein widersprüchliches Signal in der Hundewelt! Menschen, die sich direkt anschauen, signalisieren damit Aufmerksamkeit. ‚Sie wenden sich dem Gegenüber zu.’ In der Hundewelt darf nur das Alphatier den anderen direkt anschauen. Eine Warnung, auf die der andere mit einem Beschwichtigungssignal reagiert, wie zum Beispiel mit dieser Spielaufforderung. ‚Wer spielt, hat keine Aggression vor.’
Das ist dann aber Deeskalation und keine echte Spielaufforderung!“

„Aber wenn ich ein Alphatier wäre, was ich nicht bin. Aber mal angenommen?“

„Und du würdest bei der Spielaufforderung, dein Gegenüber fixieren? Dann würde die Spielaufforderung als Beruhigungssignal im Rudel gewertet. Ein aufgeregtes Rudel würde sich allmählich beruhigen. Als nächstes würde der Rudelführer sich den Mitgliedern seines Rudels nähern und ihnen seinen Kopf auflegen zum Beispiel. Sie würden das mit abgewandtem Blick zulassen. Das Kopfauflegen ist eine Dominanzgeste.“

„Oh.“

Wieder entstand eine Gedankenpause. Ich ließ sie ihr. Bevor ich ihr eine weitere SMS schickte, kam eine weitere von ihr:

„Du weißt aber eine Menge über Hunde…“

„Wie sonst könnte ich dir Hilfestellung in deiner Rolle geben?“ schrieb ich ihr zurück. Ich wollte jetzt nicht weitergehen, sondern ihr Zeit für weiteres Reflektieren geben.

Dann kam auch schon ihre nächste SMS in meinem Handy an:

„Dann hast du geschrieben, der Hund züngelt. Er leckt sich über die Nase. So eine lange Zunge habe ich aber nicht…“

„Das macht der Hund, wenn er sich unsicher fühlt. – Hunde haben eine längere Zunge, die sie auch zum Greifen oder Schöpfen nutzen können. Das fehlt naturgemäß dem Menschen. Leck’ dir einfach über die Lippen aus Unsicherheit!“

„Wenn ich recht überlege, passiert mir das manchmal auch so. Aber auch, wenn ich hochkonzentriert bin.“

„Siehst du! Zu dieser Geste hast du also einen einfachen Zugang.“

„Wenn Hunde die Zunge auch zum Schöpfen nutzen, Menschen das aber nicht können, dann gibst du mir aber kein Wasser im Napf zum Trinken?“

Lächelnd antwortete ich ihr auf den Zwischenruf:

„Ich hab dir Getränke bisher immer aus der Flasche zu trinken gegeben. Manchmal kann ich dir auch ein Glas an den Mund führen. Dich aus dem Napf Getränke aufnehmen lassen… Dann würdest du zuwenig Flüssigkeit aufnehmen und mit der Zeit dehydrieren. Das wäre gegen mein Verantwortungsgefühl!“

„Ich habe das aber schon bei anderen gesehen!“

„Ich auch, TAMI. Auf Bildern. Bilder sind oft gestellt. Auf jeden Fall sind es Momentaufnahmen. Siehst du es real, dann kannst du davon ausgehen, dass die Doggie ohne Publikum normal wie ein Mensch trinkt.

Hast du noch weitere Fragen zur Mimik und Gestik?“

„Wenn wir draußen einmal einem echten Hund begegnen, der Gassi geführt wird, was muss ich dann beachten?“

„Komm auf die andere Seite von mir, dass du mich zwischen dir und ihm hast! Meist wird in der Hundeschule gelehrt, dass man den Hund an der linken Hand führt. Dann hast du immer beide Halter zwischen dir und dem anderen Hund bei der Begegnung. Aber es kann ja vorkommen, dass der andere Hund auf dich zukommt, bellt und an der Leine zieht…

Dann heißt es weggucken! Niemals dem anderen Hund direkt in die Augen schauen! Du kannst auch die Leinenlänge ausnutzen, wenn der Weg es zulässt und Abstand schaffen. Auch kannst du dich in Zeitlupe bewegen. Ist der andere Hund auf dich zugesprungen, beuge die Ellenbogen, lege den Kopf auf deine Vorder‚pfoten’ und wende deinen Blick ab.

Hat der andere Hund dich erreicht und bellt weiter: Ruhig bleiben! Er wird allenfalls seinen Kopf auf dich legen. – Aber ich denke, der andere Halter wird seinen Hund zurückziehen, sofern er ihn in der Gewalt hat.“

„Das Szenario ließe mich vor Schreck erstarren. Ich würde alles vergessen und mit schreckgeweiteten Augen den angreifenden Hund anstarren…“

Oh, jetzt musste ich beruhigen, aber nicht das Blaue vom Himmel herunter holen…

„Hey, Eva, nicht zittern! *dich über die Wange streichel*

Erstens, der echte Hund, der uns da begegnet und so reagiert, ist verwirrt und will nur sein Herrchen/Frauchen verteidigen. Dazu nutzt er einen SCHEINANGRIFF. Erst in allerletzter Konsequenz würde er beißen. Dann nämlich, wenn du keine Beschwichtigungssignale sendest – und dieses Beißen entpuppt sich bei nüchterner Betrachtung eher als ein Kneifen, als Drohung. NICHT SCHARFGEMACHTE HUNDE sind soziale Wesen! BEISSER werden erst durch den Menschen zum dem, was sie sind!

Zweitens kannst dich immer hinter mir verstecken! Komm einfach auf meine, dem echten Hund abgewandte Seite und wende dich ebenfalls von ihm ab!“

„Ja, das würd ich dann sicher machen: Abstand gewinnen und auf die andere Seite gehen…“

„Wichtig ist es aber auch dann, ihn nicht verschreckt mit großen Augen ansehen, sondern abwenden, in eine andere Richtung schauen!“

„Okay, Herr, weißt du: Mein Herz klopft ganz wild im Moment…“

„Ach, Eva. Ich bin bei dir, du gehst nie alleine draußen herum!“

„Und wenn der ANDERE Hund frei herum läuft? Kein Herrchen weit und breit?“

Ich musste wohl tiefer in die Materie einsteigen…

„Du musst einfach ruhig bleiben und Beschwichtigungssignale senden!“ schrieb ich. „Das ist genauso, als wärst du im Ausland und würdest dich mit einem Menschen dort in seiner Sprache unterhalten; als würdest du dich mit einem Taubstummen mittels Gestik und Mimik unterhalten.“

„Dein Wort in Gottes Ohr. Der fremde Mensch will mich sicher nicht beißen!“

Jetzt musste ich lachen. Ich schrieb zurück:

„Hör mal, Eva: Wenn du dir vor deinem geistigen Auge einen wilden Wolf vorstellst – welches Bild hast du vor Augen?“

„Ein Horror! Eine blutrünstige Bestie…“

Hm, die irrationalen menschlichen Urängste…

„Da liegt der Hase im Pfeffer! Werwölfe sind Ausgeburten menschlicher Angstphantasien! Echte Wölfe sind scheu. Sie machen einen so großen Bogen um den Menschen, dass er sie so gut wie nie zu Gesicht bekommt. Wenn zufällig doch, dann schauen sie kurz und verschwinden wieder im Gebüsch.

Hunde sind genauso wie Wölfe soziale Wesen, die nach dem Motto leben, ‚Tu mir nichts, dann tu ich dir auch nichts’. Hunde werden erst durch die Erziehung durch den Menschen scharf gemacht.“

„Wie erkennt man aber, ob der streunende Hund scharf gemacht wurde oder nicht?“

„Hunde, die in einem Zwinger gehalten werden oder auf einem mit Maschen- und Stacheldraht umzäunten Grundstück herumlaufen und sich zähnefletschend gegen den Zaun werfen, wenn wir daran vorbeigehen, sind meist scharf. Der Gegend muss man sich ja nicht ohne Not nähern. So ein Hund wird uns auch kaum als Streuner draußen begegnen!

Noch einmal: Beherrschst du eine Fremdsprache und du spürst, dass du verstanden wirst, macht es dir zunehmend Spaß, dich in der Fremdsprache zu unterhalten!

Deshalb werde ich jetzt aber nicht hingehen und noch einen echten Hund ins Haus holen, damit du einen Gesprächspartner bekommst! Mir macht es Spaß, dich zu trainieren und das Ergebnis des Trainings im Alltag sehen zu können. Also bei zufälligen Begegnungen mit Hunden sehen zu können, dass du dich zu verständigen weißt.“

Mit ihrer nächsten SMS zeigte sie mir, dass sie mehr darüber wissen wollte:

„Du sagst immer, niemals den anderen Hund anschauen. Das interpretiert das Tier als Aggression…“

„Ja, denn nur der Ranghöhere darf unter Wölfen und Hunden den Rangniederen mit Blicken fixieren! Alle anderen schauen aneinander vorbei.

Betrachten wir mal das Kleinrudel Mensch-Hund: Der Mensch sollte für den Hund das Alphatier sein. Doch ist das wirklich immer so?“

„Hm…“

„Szenario Eins: Der bettelnde Hund am Esstisch schafft es, halb verhungert auszusehen, blickt treuherzig in die Augen seines Menschen und wedelt freundlich mit dem Schwanz.“

„Ja, und??“

„Da stimmt etwas mit der Rangordnung nicht! Der Hund bettelt nicht, er fordert! Nur für den Menschen sieht es aus, als blicke der Hund ihn treuherzig an. Das direkte Anschauen ist ein Alarmzeichen: Der Hund wähnt sich als Chef!

Zweites Szenario: Der Hund springt sein Herrchen, das gerade nach Hause kommt, freudig an…“

„Er liebt sein Herrchen halt und freut sich, jetzt nicht mehr allein zu sein…“

„Das Anspringen ist kein Ausdruck der Zuneigung oder Freude, sondern eine Forderung, sich JETZT SOFORT mit dem Hund zu beschäftigen, Eva!“

„Also wieder Dominanzverhalten? 8|“
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